Klub-Ikone Dokupil: "Rapid versteht Fußball nicht"

Für Ernst Dokupil sind die Schuldigen für die Rapid-Krise schnell ausgemacht. Die Klub-Ikone ledert gegen den Präsidenten und die Spieler.
Anfang September hatte Ernst Dokupil mit seinen Aussagen im "Heute"-Interview für Aufsehen gesorgt. Der 71-Jährige nahm nach den anhaltenden Fan-Attacken gegen den inzwischen vereinslosen Trainer Goran Djuricin Stellung und verriet: "Die heiße Liebe schlug in Hass um. Ich erhielt sogar Morddrohungen im Internet, wurde einen Tag vom Personenschutz bewacht." Die Drohungen seien von "Ultras"-Mitgliedern gekommen.

Schon im "Heute"-Talk prangerte er an: "Ein Machtwort fehlt. Jeder versteckt sich nur! Der Verein muss Stärke zeigen, Präsident Krammer muss sich melden."

"Fußball verstehen sie einfach nicht."



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nach dem 0:3 in Hartberg und dem 0:5 bei Villarreal brennt es bei seinem Herzensklub erneut lichterloh. Rapid steckt auch unter dem neuen Trainer Didi Kühbauer weiter in der Krise. In der "Krone" legte Dokupil nach.

"Am Trainer lag es zuletzt nie", erklärte der Ex-Rapidler. "Die Mannschaft ist einfach nicht besser. Sie kaufen seit Jahren schlecht ein, begreifen nicht, dass ein Plus im Transfer-Budget ein Minus an Punkten in der folgenden Saison bedeutet. Fußball verstehen sie einfach nicht."

Wer mit "sie" gemeint ist? Hauptsächlich Boss Michael Krammer: "Seit er als Präsident das Sagen hat, geht es mit dem Klub sportlich bergab." Und: "Die fußballerische Kompetenz hat Krammer nicht, ist aber bei jeder sportlichen Personalentscheidung führend dabei."

Dokupil erreichte vor 22 Jahren mit der legendären Rapid-Elf rund um Didi Kühbauer, Michael Konsel und Trifon Ivanov das Finale im Europacup der Cupsieger. (Heute Sport)

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