Geld und Stadion schießen keine Tore - in bisher 23 Saisonspielen kassierte Rapid acht Pleiten, gewann nur sieben Mal. Die letzten Personalentscheidungen der Klubspitze - Barisic weg, Büskens weg, Müller weg - fruchteten nicht. Nach dem 1:2 in Wolfsberg schlagen jetzt die ganz großen Klub-Legenden Hans Krankl und Heribert Weber Alarm.
Geld und Stadion schießen keine Tore – in bisher 23 Saisonspielen kassierte acht Pleiten, gewann nur sieben Mal. Die letzten Personalentscheidungen der Klubspitze – Barisic weg, Büskens weg, Müller weg – fruchteten nicht. Nach dem 1:2 in Wolfsberg schlagen jetzt die ganz großen Klub-Legenden Hans Krankl und Heribert Weber Alarm.
"Dass man nach acht oder sechs Spielen vor Schluss der Herbstmeisterschaft den Trainer wechselte, war vorschnell. So war der Einstieg für damals unglaublich schwer", kritisiert Ehrenkapitän Weber.
Noch deutlicher wird Krankl. "Die Lage ist entsetzlich, da geht nichts weiter. Das 1:2 in Wolfsberg darf Rapid nicht passieren, die Leistung war schlechter als unter Büskens. Kein einziger Spieler hat die Körpersprache eines Rapid-Spielers – und das hat nichts mit Selbstvertrauen zu tun", poltert Krankl vor dem Sky-Mikrofon.
Auch dass Sportdirektor Bickel die Saison bereits aufgab, stößt dem "Goleador" sauer auf. "Unerhört, ein Wahnsinn, so etwas zu sagen. Was sollen sich da die Fans denken?" Die pfiffen in Wolfsberg bereits darauf. "Dazu haben sie jedes Recht", sagt Canadi.