Die Rapid-Krise hält auch nach der 0:1-Niederlage gegen Bundesliga-Spitzenreiter Red Bull Salzburg an. Obwohl man über weite Strecken dominierte, war den Grün-Weißen abermals kein Treffer vergönnt: "Ohne Tore kann man auch kein Spiel gewinnen", brachte Kapitän Stefan Schwab die grün-weiße Harmlosigkeit auf den Punkt.
Die -Spitzenreiter Red Bull Salzburg an. Obwohl man über weite Strecken dominierte, war den Grün-Weißen abermals kein Treffer vergönnt: "Ohne Tore kann man auch kein Spiel gewinnen", brachte Kapitän Stefan Schwab die grün-weiße Harmlosigkeit auf den Punkt.
Nur zwei Treffer im gesamten Frühjahr haben die Grün-Weißen bislang erzielt. Für Kapitän Schwab ist das auch der Grund für die Misere: "Wir stehen leider im Niemandsland. Dennoch müssen wir auf der Leistung aufbauen. Das Tor schießt sich aber nicht von alleine. Wenn man ein Spiel gewinnen will, dann müssen wir auch treffen. Wir hatten es auch diesmal in der Hand in Führung zu gehen. Es ist im Moment verflixt, dann bekommt man auch noch so einen perfekten Freistoß. Es fehlt das Selbstverständnis, im Training schießen wir auch Tore, im Spiel muss uns endlich der Knopf aufgehen."
"Ich weiß echt nicht, was wir verbrochen haben. Wir haben sehr viel investiert, aber es fehlt einfach der letzte Pass und die letzte Konsequenz vor dem Tor. Wir werden dann im Gegenzug für ein, zwei Aktionen gleich bestraft", erklärte ein geknickter Mario Sonnleitner. Der Abwehrchef neutralisierte die pfeilschnellen Salzburg-Spitzen gemeinsam mit Max Hofmann und Christopher Dibon über weite Strecken des Spiels.
Canadi: "Tolles Spiel gegen Tabellenführer gezeigt"
Rapid-Coach Damir Canadi analyiserte gewohnt sachlich: "Wir haben die ersten Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Wir hatten eine in der ersten Hälfte eine sehr gute Balance und gefährliche Schüsse. Mit ist die Statistik grundsätzlich wurscht, aber wenn RBS in der 1. Halbzeit keinen einzigen Abschluss hat, dann heißt das schon viel. Wir haben gesehen, dass wir auch gegen den Tabellenführer ein tolles Spiel abliefern konnten, allerdings wäre es für den Kopf wichtig, dass man so ein Spiel auch mit einem positiven Ergebnis abschließt."
Auf die Nicht-Einwechslung von Steffen Hofmann, die viele Fans nach der Verletzung von Traustason gefordert hatten, meinte Canadi: "Es geht mir nicht um einzelne Personen, sondern um den Verein. Mein Ziel ist es immer ein schlagkräftiges Team auf den Rasen zu stellen. Ich habe versucht mit den Einwechslungen die richtigen Impulse zu setzen. Die Fans haben auch gesehen, dass die Mannschaft gekämpft und alles rausgeholt hat, deswegen haben sie auch am Ende die Mannschaft mit Applaus verabschiedet."
Die Frage ob Rapid nun der Abstiegskampf droht, wurde bei der Pressekonferenz mit einem eisernen Schweigen quittiert.