Rapid kassiert Anzeige, saftige Strafe droht

Gegen Wattens zündeten vermummte Rapid-Fans ohne Genehmigung Bengalen, ein Verschluss traf einen Gegenspieler. Dem Klub droht eine saftige Strafe.
Mit dem 2:0 gegen Wattens feierte Rapid den fünften Sieg in den letzten sechs Ligaspielen. Überschattet wird der sportliche Aufwärtstrend einmal mehr vom eigenen Anhang. Eine Verschlusskappe eines abgefeuerten Bengalos aus dem Rapid-Block traf in Innsbruck Wattens-Profi Gugganig. Der spielte weiter, verhinderte so einen möglichen Abbruch. Schiri Drachta: "Wäre er liegen geblieben, hätten wir ein Problem gehabt." Sprich: Die Chance auf einen Abbruch des Spiels wäre hoch gewesen.

"Solche Fans sind Volltrottel", tobte Wattens-Coach Silberberger. "Es geht eine Anzeige an uns raus. So etwas hat in einem Stadion nichts verloren", war auch Rapid-Sportchef Barisic verärgert, nahm die Fans aber auch teilweise in Schutz: "Das war unbeabsichtigt." Freilich: In Österreichs Stadien gilt nach wie vor Pyro- und Vermummungsverbot. Dass sich einige Rapid-Chaoten nicht daran halten, wird vom Klub toleriert.

Laut der Innsbrucker Polizei wurden beim Spiel 30 Bengalen und acht Nebeltöpfe gezündet – eine Ausnahmegenehmigung lag dafür nicht vor, rund 20 Personen wurden angezeigt. Die Bundesliga holt den Sachverhalt ein, sichtet Video-Material, ehe sie ein Urteil fällt. An einer saftigen Geldstrafe für den Klub wird aber kein Weg vorbei führen.

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