Rapid Wien gibt erstmals im Jahr 2016 Punkte in der Liga ab. Die Hütteldorfer kamen beim SCR Altach nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei machte sich die Barisic-Elf das Leben selbst schwer, ließ vor allem in der Schlussphase zahllose Chancen liegen.
nicht über ein 0:0 hinaus. Dabei machte sich die Barisic-Elf das Leben selbst schwer, ließ vor allem in der Schlussphase zahllose Chancen liegen.
Zoki Barisic stellte Rapid wie erwartet auf. Nach überstandener Grippe kam Mario Sonnleitner zum Einsatz. Max Hofmann ersetzte Christopher Dibon. Auf dem rechten Flügel brachte Barisic wie erwartet Philipp Schobesberger. Bei den Altachern kamen Philipp Netzer und Patrick Salomon nach überstandenen Gelb-Sperren zurück in die Mannschaft.
Im Ländle begann Rapid dominant, hatte große Spielanteile und kombinierte sich gut vor das Altacher Tor. Die Vorarlberger versuchten, den eigenen Strafraum zuzumauern, präsentierten dabei aber große Defensivlücken. So überraschte Kainz Altach-Ersatzkeeper Kobras mit einem Distanzschuss (6.), eine Minute später hielt der Altach-Keeper einen gut angetragenen Hofmann-Schuss.
Nur ein Altach-Torschuss vor der Pause
Die Altacher fanden nach einer Viertelstunde in die Partie. Hannes Aigner hämmerte einen Ball im Rücken der Rapid-Abwehr aus dem Stadion (18.). In der 25. Minute ließ Stefan Stangl die zweite Rapid-Großchance der ersten Hälfte liegen, setzte einen Kainz-Stanglpass von Ortiz bedrängt neben das Tor. Vier Minuten später versuchte es Jelic per Fallrückzieher, doch der Ball sprang neben das Tor. Den einzigen Altach-Abschluss auf das Rapid-Tor hatte Ismael Tajouri aus einem Freistoß, den Strebinger sicher fing (33.).
Danach entwickelte sich eine taktische Schlacht der beiden Teams, die kaum Torchancen zuließ. Ein Aigner-Fallrückzieher kurz nach Wiederbeginn (48.) sorgte kaum für Gefahr. Steffen Hofmann knallte den Nachschuss nach der ersten Rapid-Ecke in der 55. Minute weit über den Altacher Kasten. Erst in der 64. Minute sorgte Grün-Weiß wieder für Gefahr. Schobesberger setzte Kapitän Hofmann ein, der wollte noch einmal uneigennützig für Jelic querlegen, doch Ortiz klärte.
Altach im Glück
Kurz darauf hätten sich die Vorarlberger den Gegentreffer beinahe selbst geschossen. Keeper Martin Kobras traf mit einem Abschlag genau Rapid-Stürmer Matej Jelic, von dessen Rücken der Ball nur hauchdünn am Tor vorbei sprang (68.). In der Schlussphase legte Rapid noch einmal zu. Nach Murg-Vorlage verzog Kainz völlig freistehend (81.). Fünf Minuten später schoss Jelic nach Kainz-Zuspiel Altach-keeper Jelic an (86.). Die letzte und größte Rapid-Chance ließ Matej Jelic in der 91. Minute liegen, als der Slowake völlig frei vor dem Altach-Tor erneut Kobras anschoss.
Durch das 0:0 in Altach gibt Rapid erstmals 2016 Punkte in der Liga ab und verpasst den Sprung an die Tabellenspitze. Doch Grün-Weiß liegt nun mit Salzburg gleichauf.
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