Selbstfaller! Gegen durchschnittliche Salzburger verlor Rapid mit 1:3 - und damit auch die Tabellenführung. Coach Peter Schöttel haderte mit Referee Rene Eisner, TV-Experte Frenkie Schinkels mit der destruktiven Spielanlage der Hütteldorfer. "So haben sie die Salzburger wieder stark gemacht."
Selbstfaller! Gegen durchschnittliche Salzburger verlor Rapid mit 1:3 – und damit auch die Tabellenführung. Coach Peter Schöttel haderte mit Referee Rene Eisner, TV-Experte Frenkie Schinkels mit der destruktiven Spielanlage der Hütteldorfer. "So haben sie die Salzburger wieder stark gemacht."
Nach Serien-Pleiten in Bundesliga und Europacup stand Salzburg-Coach Ricardo Moniz schon vor der Ablöse, jetzt lacht er mit den Bullen von der Tabellenspitze. "Der nächste Beweis dafür, dass zwar die Spannung der Liga hoch ist, nicht aber die Qualität", meint Schinkels. "Innsbruck als Siebenter liegt nur sechs Zähler hinter den Führenden – das sagt alles." Und: Noch nie seit Einführung der Drei-Punkte-Regel in der Saison 1995/96 hatte ein Tabellenführer nach 24 Runden weniger Punkte am Konto als heuer.
Rapid hätte die Latte höher legen können, ließ aber Spielwitz und Risikobereitschaft in der Kabine – wie so oft in der laufenden Saison. "Es war nicht zu erkennen, dass sie in Salzburg gewinnen wollten", bemängelt Schinkels. "Rapid ist bei Standards sehr stark, offensiv ist sonst aber gar nichts vorhanden." Schöttel sieht das Problem auch ("Wir finden schon zu lange in den entscheidenden Situationen nicht die richtige Lösung"), bittet aber um Geduld: "Wir sind noch immer in der Entwicklungsphase."
In der nächsten Runde gegen Mattersburg muss Schöttel seine Elf an drei Positionen umbauen – Heikkinen, Prager und Burgstaller sind gesperrt. Im Heimspiel gegen Mattersburg ist ein Sieg Pflicht. Schöttel: "Wer imletzten Drittel der Saison am besten ist, wird Meister."