Murg warnt: "Das wird da unten kein Selbstläufer"

"Flop 6" statt Meistergruppe. Rapid startet gegen die Admira die Mission Schadensbegrenzung. Thomas Murg analysiert für "Heute" die Lage.
Am 29. Juli 2018 war die Rapid-Welt noch in Ordnung. Die Hütteldorfer fertigten in der ersten Liga-Runde die Admira auswärts mit 3:0 ab, lachten von der Tabellenspitze.

241 Tage später ist Grün-Weiß Achter – und im unteren Play-off. Auftaktgegner am Samstag: die Admira.

"Mit so einem Saison-Verlauf war damals natürlich nicht zu rechnen", gesteht Thomas Murg im "Heute"-Gespräch. Der 24-Jährige erzielte im eingangs erwähnten Match das 1:0.

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"Unser Ziel war ursprünglich ein Top-Drei-Platz. Jetzt sind wir nicht mal unter den besten sechs."

In der Länderspielpause wurde die Enttäuschung verarbeitet. "Die Stimmung war am Anfang natürlich gedrückt. Man braucht ein paar Tage, um sich zu sammeln", erzählt Murg. "Der Trainer hat eine Ansprache gehalten, hat gemeint, dass wir es nicht mehr ändern können und das Beste aus der Situation machen müssen."



Das Beste aus Rapid-Sicht wären zehn Siege in den kommenden zehn Partien. Genau die werden von der breiten Masse gegen Hartberg, Altach und Co. wohl auch erwartet. Ein Problem?



"Es ist sicher so, dass wir den Anspruch haben, jedes Spiel zu gewinnen. Aber einige denken vielleicht, dass wir da unten jeden an die Wand spielen und Torfestivals feiern. In unseren Köpfen ist das nicht drin. Falls irgendwer glaubt, es wird ein Selbstläufer, der irrt", stellt Murg klar. "Die Liga ist eng beisammen. Wenn wir nur 1:0 gewinnen, nehme ich das auch."



Gegen die Admira hat Rapid in der laufenden Saison eine weiße Weste. Zwei Duelle, zwei Siege, 5:0 Tore. Das gelang gegen kein anderes Team. "Aber wird müssen aufpassen, denn sie haben sich jetzt gut gefangen, haben im Frühjahr noch nicht verloren", weiß Rapids Liga-Topscorer (vier Tore, drei Assists).



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