Wichtigste Frage vor Weihe

"Rapid oder Austria?" – neuer Erzbischof im Kreuzverhör

Vor der Weihe zum Erzbischof von Wien konnte "Heute" die vielleicht wichtigste aller Fragen klären: Nämlich zu welchem Wiener Fußballklub er hält.
Christian Tomsits
22.01.2026, 10:12
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Als neuer Erzbischof von Wien will Josef Grünwidl künftig oberster Hirte aller Wiener sein. Dennoch musste vor seinem offiziellen Amtsantritt und der feierlichen Weihe (Ohne Pomp, aber mit Gloria – mehr dazu hier) im Wiener Stephansdom am Samstag die wichtigste aller Fragen geklärt werden. "Heute" wollte wissen, ob der Kirchenfunktionär zu Rapid oder Austria hält? Denn als Bischof trägt er bekanntlich Violett. Im Nachnamen steckt die Farbe Grün – könnte das gar ein Zeichen sein?

"Heute"-Kreuzverhör sorgt für Lacher im Steffl

"Rapid", so die eindeutige Antwort des gebürtigen Niederösterreichers. Grün sei auch eine liturgische Farbe, betonte der bescheidene Erzbischof in spe laut lachend. Als Erzbischof will er jedoch weiter Violett tragen, die für ihn die vorgesehene Farbe ist.

Das Rot trägt nur der Kardinal, der am Samstag die Weihe durchführen wird, sowie auch der gewählte Vorsitzende der Bischofskonferenz, Franz Lackner.

Bei seinen Insignien ist Bescheidenheit oberstes Gebot. So sind sein Siegelring, als auch das Brustkreuz (Pektorale) nur in Silber gehalten – den Bischofsstab aus Holz (Pastorale) mit versilberter Krümme übernimmt der neue Erzbischof vom verstorbenen Weihbischof Krätzl, unter dem er einst als junger Theologe als Zeremoniar diente.

Zum Festakt sind 3.000 Menschen geladen, darunter Vertreter aller Religionen. Präsident, Kanzler und Landesspitzen von Wien und Niederösterreich kommen. In der ersten Reihe sitzt die 88-jährige Mutter von Grünwidl – sie muss ihn als Einzige nicht mit "Herr Erzbischof" anreden – auf die formale Anrede "Eure Exzellenz" will der bescheidene Bischof sogar ganz verzichten.

{title && {title} } ct, {title && {title} } Akt. 22.01.2026, 10:23, 22.01.2026, 10:12
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