Bei Rapid Wien bahnt sich ein Transfer an. Arnor Traustason steht vor dem Absprung. Für ihn soll ein Stürmer kommen. Einen Wunschkandidaten gibt es.
Kurztrip nach Paris, Badeurlaub auf Sardinien – so verarbeitete Traustason seine schwache Debüt-Saison bei Rapid. 33 Spiele bestritt der vor einem Jahr mit vielen Vorschusslorbeeren geholte Isländer für Grün-Weiß. Magere Ausbeute: drei Tore, vier Assists.
Traustason will weg
Seit Monaten laufen die Planungen bei Rapid, einen schnellen Stürmer zu holen. Jetzt könnte Bewegung ins Transferkarussell kommen. Denn Traustason spekuliert mit seinem Abgang.
"Sein Berater Martin Dahlin hat sich auf die Suche gemacht, weil Arnor nicht nur glücklich in Wien ist", bestätigt Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel im "Kurier".
Verlustgeschäft für Rapid
Traustason steigt heute wieder ins Rapid-Training ein. Er könnte aber ganz schnell wieder weg sein. Bickel: "Laut Dahlin gibt es mehrere Optionen. Es geht dann darum, ob auch ein schriftliches Angebot in passender Höhe kommt. Da haben wir unsere Vorstellungen."
Mehr als zwei Millionen € zahlte Rapid nach der EURO für den Wikinger. Bickel ist klar, dass Rapid so viel nicht kassieren wird.
Bickels Gedanken
Als Ersatz für den isländischen Flügel würde erneut ein Legionär zu den Hütteldorfern kommen – jedoch auf einer anderen Position: ein schneller Stürmer. "Vorne würde uns ein schneller Mann sicher guttun", stellt Bickel klar.
Bickels Gedankengang: "Am Flügel haben wir neben Schaub und Murg genug Optionen. Kuen und Keles zeigen in der Vorbereitung auf. Bei Schobesberger hoffe ich weiter auf eine baldige Rückkehr. Bolingoli und Thurnwald sind für die Verteidigung eingeplant, könnten aber auch weiter vorne spielen."
Es gibt einen Wunschkandidaten
Sollte Traustason mit einem Abgang von der Gehaltsliste gestrichen werden können, müsste nicht mehr lange gewartet werden. "Wir haben Wunschkandidaten, das kann dann schnell über die Bühne gehen", so der Schweizer. (mh)