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Rapid-Pleite: Jetzt haut Schöttel auf Klub hin

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:10

Für Rapid Wien, Österreichs einzigem Vertreter in der Europa League-Gruppenphase in dieser Saison, kommt es international weiter knüppeldick. Nach dem 2:3 bei Rosenborg Trondheim ist Grün-Weiß das einzige von 48 Teams im Bewerb, dass noch keinen Punkt am Konto hat. Niemand ist so schlecht. Die Hütteldorfer laufen sogar Gefahr, als erst zweites Team seit Einführung der Europa League 2009 eine Gruppenphase ohne einen einzigen Zähler zu beenden.

Für Rapid Wien, Österreichs einzigem Vertreter in der Europa League-Gruppenphase in dieser Saison, kommt es international weiter knüppeldick. Nach dem ist Grün-Weiß das einzige von 48 Teams im Bewerb, dass noch keinen Punkt am Konto hat. Niemand ist so schlecht. Die Hütteldorfer laufen sogar Gefahr, als erst zweites Team seit Einführung der Europa League 2009 eine Gruppenphase ohne einen einzigen Zähler zu beenden. Das regt auf!

Bisher war das nur im Vorjahr dem irischen Vertreter Shamrock Rovers widerfahren. Auch ein .

Die letzte Chance auf eine Verbesserung der Bilanz bietet sich für Rapid am 6. Dezember zu Hause gegen Gruppensieger Metalist Charkiw. Die Ukrainer entschieden den Schlager gegen Bayer Leverkusen mit 2:0 für sich. Beide Teams waren in Gruppe K bereits davor als Aufsteiger festgestanden.

Schöttel teilt aus

Rapid-Trainer Peter Schöttel kann die Rückschläge der letzten Wochen kaum noch ertragen. Der Schein des 3:0 in Mattersburg, dem zwischenzeitlichen Bundesliga-Pflichtsieg, trügte. "Wir haben eine Partie verloren, die man nie und nimmer verlieren darf. Zur Pause müssen wir führen, sind aber nach einer Einzelaktion auf einmal im Rückstand. Dann drehen wir die Partie, sie kippt aber wieder."

Der Coach ließ nach dem Match seinem ganzen Frust freien Lauf. "Das Ganze ist traurig, weil die Partie so gelaufen ist, wie wir das erwartet haben. Wir haben unsere Chancen im Konter gehabt, müssen sie aber auch verwerten. Dazu dürfen wir hinten nicht so nachlässig sein."

Und Schöttel legte noch nach, haut zwischen den Zeilen gehörig auf die Klubführung hin. "Es spiegelt ein bisschen die Situation im Verein wieder. Solche Partien verlierst du nicht, wenn es super läuft. Solche Partien verlierst du, wenn du wenig Selbstvertrauen hast. Das Frage-Antwort-Spiel wird jetzt weitergehen."

Die Fans sind weiter mächtig sauer

Und auch die Fans, rund 700 waren mit in Trondheim, machten weiter mächtig Stimmung gegen den Klub. Schon vor der Partie zeigten sie ein Spruchband, dass bereits nach dem "Tribünenstreik" in Mattersburg zu sehen war: "Zieht die Konsequenzen aus eurem kollektiven Versagen - eure Fehler sind nicht mehr zu ertragen!"

Spieler traurig und selbstkritisch

Ganz klar - und das weiß jeder bei Rapid - beide Spiele gegen Rosenborg betrachtet, kann es nicht sein, dass man gegen den schlagbarsten Gegner ohne Punkte dasteht. Rapid-Torschütze Terrence Boyd: "Es bleiben null Punkte. Es ist schade, weil wir derzeit einfach nicht belohnt werden."

Selbstkritik übte Guido Burgstaller: "Wir sind wieder einmal selber schuld. Wir haben uns gut zurückgekämpft nach dem 0:1. Wir schießen uns die Tore aber immer wieder selbst mit Fehlern, die nicht passieren dürfen."

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