Rapid schlägt Glasgow mit 1:0 und steigt auf

Fußball-Fest in Hütteldorf! Rapid feierte gegen die Glasgow Rangers einen umkämpften 1:0-Erfolg und überwintert in der Europa League.

Es ist vollbracht! Rapid steht zum zweiten Mal in der Klub-Geschichte im Sechzehntelfinale der Europa League. Die Hüttldorfer feierten im letzten Gruppenspiel daheim einen späten 1:0-Erfolg gegen die Glasgow Rangers und fixierten damit Rang zwei hinter Villarreal (2:0 gegen Spartak Moskau) und den Aufstieg. Das Goldtor erzielte "Joker" Dejan Ljubicic (84.).

Auf wen Rapid in der K.o.-Phase trifft, entscheidet sich am Montag bei der Auslosung. Gespielt wird am 14. und 21. Februar 2019.

Magerkost in Hälfte eins

Rapid-Trainer Didi Kühbauer schenkte in der Startelf "Kämpfern" wie Stephan Auer, Veton Berisha, Manuel Martic und Andrei Ivan das Vertrauen. Seine "Techniker" Christoph Knasmüllner und Philipp Schobesberger begannen im mit 23.850 Fans (davon 2.600 Schotten) ausverkauften "Eiskasten" Weststadion auf der Bank.

Halbzeit eins bot für Fußball-Feinschmecker wenig. Rapid war bemüht, zwingende Chancen waren hüben wie drüben Mangelware. Ein Rangers-Freistoß war leichte Beute für Richard Strebinger (16.), drei Minuten später rettete die Latte nach einem Kopfball von Connor Goldson (21.). Die Hausherren kamen durch Thomas Murg (24.) und Boli Bolingoli (37.) lediglich zu Halbchancen.

Kühbauer reagierte zur Pause, ersetzte Murg durch Christoph Knasmüllner. Der 26-Jährige brachte prompt frischen Wind in die Partie. Ein erster Schuss fiel aber zu schwach aus (53.).

Nach einer Stunde kam auch Schobesberger auf den holprigen Rasen, zehn Minuten später Ljubicic. Kühbauer bewies damit einmal mehr ein goldenes Händchen.

Joker stechen

Ein mustergültiger Angriff über Berisha landete bei Ljubicic, der mit Knasmüllner einen feinen Doppelpass spielte und überlegt zum 1:0 einschoss (84.) – die "Joker" stachen.

Rapid brachte den Vorsprung über die Zeit und steht in der K.o.-Runde. Dort steht man als Zweiter, weil Villarreal Moskau mit 2:0 besiegte und sich damit den Gruppensieg sicherte.

Auch die grün-weiße Wirtschaftsabteilung darf sich die Hände reiben. Knapp sechs Millionen Euro hat man im Bewerb bereits eingenommen.

(Heute Sport)

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