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Rapid siegt 2:0 - Hofmann nun alleiniger Rekordmann

Heute Redaktion
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Rapid feiert im Cup gegen Schwaz einen 2:0-Erfolg. Im Mittelpunkt: Steffen Hofmann, der mit 528 Pflichtspieleinsätzen jetzt der alleinige Rekordspieler der Grün-Weißen ist.
Rapid feiert im Cup gegen Schwaz einen 2:0-Erfolg. Im Mittelpunkt: Steffen Hofmann, der mit 528 Pflichtspieleinsätzen jetzt der alleinige Rekordspieler der Grün-Weißen ist.
Bild: GEPA-pictures.com

Rapid überwindet die erste Cup-Hürde Schwaz mit 2:0. Im Mittelpunkt steht Steffen Hofmann - er ist jetzt der alleinige Rekordspieler der Hütteldorfer.

Der SK Rapid Wien zieht mit einem 2:0-Erfolg beim Tiroler Regionalligisten Schwaz souverän in die zweite Runde des ÖFB-Cups ein. Stefan Auer brachte die Hütteldorfer nach sieben Minuten bereits mit 1:0 in Führung. Joelinton hatte ihn zuvor mustergültig bedient. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute: Kapitän Stefan Schwab traf nach Vorarbeit von Thomas Schrammel per Kopf zum 2:0.

Die Schlagzeilen schrieb aber "Oldie" Steffen Hofmann. Der 36-Jährige wurde zur Pause eingewechselt und ist jetzt mit 528 Pflichtspieleinsätzen der alleinige Rekordspieler der Wiener. "Das ist sehr, sehr speziell", erklärte Hofmann im Puls4-Interview. "Das freut mich natürlich sehr. Ich bin unheimlich stolz - aber wichtig ist, dass wir gewonnen haben."

Strebinger verhindert mit Super-Reflex den Ausgleich

Der Spielverlauf: Sieben Minuten waren in der Silberberg-Arena des Regionalligisten Schwaz gespielt, da drehten die Rapidler bereits zum ersten Mal zum Torjubel ab. Joelinton wurde in die Tiefe geschickt, Stefan Auer sprintete in seinen Pass und schloss cool zum 1:0 ins lange Eck ab.

In der 16. Minute fiel beinahe das 2:0. Thomas Murg zog aus gut 15 Metern ab, sein Schuss ging letztlich allerdings deutlich am Tor vorbei. Rapid bestimmte das Geschehen, kassierte in der 26. Minute aber um ein Haar den Ausgleich. Andreas Probst passte scharf zur Mitte, der Ball landete mit etwas Glück bei Yildirim Ertugrul, doch Rapid-Keeper Richard Strebinger verhinderte mit einem Super-Reflex den Ausgleich.

Murg lässt Top-Chancen liegen - dann schlägt Schwab zu



Beinahe im Gegenzug wurde Joelinton im Schwaz-Strafraum elfmeterreif gelegt, die Pfeife von Schiedsrichter Christopher Jäger blieb aber stumm. Da der Brasilianer in der 42. Minute noch eine Top-Chance liegen ließ, ging es mit einem knappen 1:0 in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff war dann auch Steffen Hofmann mit von der Partie. Der 36-Jährige bediente in seinem 528. Pflichtspiel für Rapid prompt Thomas Murg - der Flügelflitzer scheiterte aber am Schwaz-Keeper. Rapid drückte, die Entscheidung fiel aber erst in Minute 75: Thomas Schrammel hatte auf links außen alle Zeit der Welt zum Flanken, der Ball landete punktgenau auf dem Kopf von Kapitän Stefan Schwab, der zum 2:0 einnickte. Und dabei blieb es dann auch- Rapid steht in der zweiten Runde des ÖFB-Cups und feiert "Fußballgott" Steffen Hofmann.

(AK)