Geschafft! Rapid und Sturm Graz fixierten den erwarteten Aufstieg in der neuen Europa League, stehen jetzt wie Austria in der dritten Quali-Runde. Während die Hütteldorfer bei Vllaznia Schkodra klar 3:0 gewannen (Gesamtscore 8:0) mussten die Steirer gegen Siroki Brijeg lange zittern. Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel reichte in Bosnien ein 1:1.
Wie schon im Heimspiel, als ein 2:0-Vorsprung nicht gehalten werden konnte, machte sich Sturm auch in Bosnien selbst das Leben schwer. Jantscher brachte die Grazer vor 7000 Zuschauern 1:0 in Führung (41.), danach riss der Faden. Die Gastgeber kamen auf und durch Silic in Minute 64 zum Ausgleich. Zweimal hatten die Bosnier in Folge die Führung und damit die Verlängerung auf dem Fuß, auf der Gegenseite hätte es nach Foul an Hölzl Elfmeter geben müssen. Egal, es blieb beim 1:1. In der dritten Quali-Runde empfängt Sturm die montenegrische Elf OFK Petrovac.
Keine Mühe hatte Rapid gegen Vllaznia Schkodra. Nach dem 5:0 in Wien folgte ein 3:0 in Albanien. Hofmann sorgte für die Führung (66.), der eingewechselte Maierhofer erhöhte auf 2:0 (76.), ehe wieder Hofmann den 3:0-Endstand besorgte. Eine klare Sache, sagte der Kapitän, der sich jetzt schon auf den nächsten Gegner APOP Kinyras Peyias freut. Die erste Partie findet am kommenden Donnerstag in Wien statt, das Retourspiel eine Woche darauf in Zypern.
Detail: Ab sofort kann Rapid auch auf Neuzugang Milan Jovanovic zurückgreifen. Der Montenegriner erhielt die provisorische Spielgenehmigung.