Rapid-Tiefflug überrascht Ex-Coach Djuricin nicht

Seit acht Wochen ist Goran Djuricin den Rapid-Trainierjob los, "spionierte" danach beim LASK. Er stellte fest: "Die haben Maschinen!" Warum Rapid nicht?

Goran Djuricin hat noch nicht genug vom Trainerjob – obwohl er bei Rapid vor acht Wochen gefeuert wurde. "Gogo" gönnte sich nur eine kurze Auszeit. Er "spionierte" beim LASK, wird demnächst in Deutschland hospitieren. Mit etwas Abstand hat er neue Erkenntnisse über die Situation von Rapid und die Liga-Konkurrenz gewonnen.

LASK-Maschinen

Vor allem von seinem Ausflug zum LASK gab sich Djuricin in der "Krone" beeindruckt. "Die haben ja fast nur Maschinen auf dem Platz", stellte er fest. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider. Die Linzer sind erster Verfolger von Leader Salzburg, feierten im Gastspiel bei Rapid am Sonntag einen 1:0-Erfolg. Die Hütteldorfer dagegen liegen nur auf Platz acht.

Robustheit fehlt

"Mit etwas Abstand sieht man die Qualität anders", stellt Djuricin fest – und erklärt den markanten Unterschied zwischen dem LASK und den krisengebeutelten Grün-Weißen. "Der Kader von Rapid ist noch immer gut. Aber es fehlt die Robustheit, auch die Dynamik. Vor allem im Umschaltspiel."

Kampf um Platz sechs

Die traurige Realität für Rapid ist der Kampf um die Top sechs, wobei aktuell fünf Punkte auf den derzeitigen Sechsten Hartberg fehlen. Djuricin klingt wenig optimistisch: "Man muss sich nur das Programm der nächsten drei Wochen anschauen", betont er die Doppel-Belastung mit der Europa League. Das Spiel gegen Spartak Moskau am Donnerstag sieht er kritisch: "Es ist eine große Chance, aber auch eine enorme Belastung. Ich hoffe, Didi Kühbauer hat da bei der notwendigen Rotation mehr Erfolg als ich." (heute.at)

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