Yusuf Demir steht bei Rapid Wien vor seinem Comeback. Trainer Johannes Hoff Thorup hat im Interview mit dem "Kicker" erklärt, warum der Offensivspieler seit seiner Rückkehr im Winter noch nicht zum Einsatz kam.
Demir wechselte im Jänner von Galatasaray zurück nach Hütteldorf, nachdem er auch zuvor beim FC Basel nur wenig Spielzeit bekommen hatte. Entsprechend sei er laut Thorup nicht in jener körperlichen Verfassung gewesen, die es in der Bundesliga brauche. Zudem habe sich gezeigt, dass bei zu hoher Belastung schnell kleinere Verletzungen auftreten können :„Er braucht Zeit, denn wir haben auch gesehen, dass kleine Verletzungen auftreten, wenn wir zu viel pushen.“
Deshalb habe man das Trainingspensum bewusst reduziert und arbeite nun daran, Demir Schritt für Schritt aufzubauen. Zuletzt wurde der 22-Jährige zusätzlich von Außenbandproblemen gebremst. Er fehlte daher auch bei den Spielen gegen Salzburg und den LASK. Ein Einsatz rückt nun aber näher.
Thorup sieht vor allem Demirs Qualität am Ball bereits auf Top-Niveau: „Wenn ich seine Fähigkeiten am Ball sehe, könnte er schon heute für uns spielen – allerdings vermutlich nur für 20 bis 30 Minuten.“ Genau daran werde gearbeitet, um ihn künftig länger einsetzen zu können. Der Plan sei, Demir bald wieder in den Spieltagskader zu integrieren: „Höchstwahrscheinlich wird er auch seine ersten Minuten bekommen, das ist der Plan.“
Auch Demir selbst zeigte sich zuletzt davon überzeugt, dass er bald in die Spur finden würde und damit seine Karriere so richtig durchstartet: „Ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft wieder für Furore sorgen kann!“