Heute geht es für die beiden österreichischen Vertreter in der Europa League um die Wurst. Sowohl Rapid als auch Salzburg müssen gewinnen, wenn sie noch eine Chance auf den Aufstieg in die K.o.-Phase behalten wollen. Während Rapid gegen ZSKA Sofia Favorit ist, muss Salzburg gegen Juventus Turin ran. Das Rapid-Spiel gibt es ab 21:00 Uhr hier im Live-Ticker.
Nach dem 2:0 in Sofia will Rapid heute in der Heimat den nächsten Sieg einfahren und so den Anschluss in der Gruppe L wahren. In diesem Fall hätten die Hütteldorfer sechs Punkte am Konto - genau so viel wie Besiktas Istanbul vor dem heutigen Spiel gegen den FC Porto, der bei neun Zählern hält.
Neben den Ausfällen von Steffen Hofmann und Jan Vennegoor of Hesselink muss heute auch Ragnvald Soma zuschauen. Er musste das Abschlusstraining wegen Fiebers auslassen. Trotzdem befindet sich Rapid klar in der Favoritenrolle: Die noch punktelosen Bulgaren sind als einziges Team in der Europa League noch ohne Tor und brachten es in den bisherigen drei Partien auf gerade einmal vier Eckbälle - so wenig wie kein anderes.
Salzburg-Gegner im Krankenstand
Für Salzburg wird die Aufgabe ungemein schwerer. Die Bullen müssen nach Turin zu Italiens Rekordmeister Juventus, gegen den es ein 1:1 im letzten Spiel gab. Der österreichische Meister hält bei nur einem Punkt, Juventus nach drei Remis bei eben so viel Zählern. Somit könnte auch ein Unentschieden zu wenig sein, da Lech Posen vier Punkte und Manchester City sieben Punkte auf dem Konto haben.
Salzburg kommt die Tatsache entgegen, dass Juventus wegen Verletzungsproblemen derzeit nur zehn Spieler aus der Kampfmannschaft zur Verfügung hat - der Rest des Kaders stammt aus der eigenen Jugend, was die Einsatzchancen des jungen Österreichers Marcel Büchel ungemein erhöht. Sein Landsmann Alex Manninger gehört zu den dreizehn Verletzten, die alleine schon ein starkes Team stellen könnten.
Siebzehn Spieler nicht dabei
Das Juve-Lazarett besteht aus Tormann Gianluigi Buffon, den Verteidigern Giorgio Chiellini, Armand Traore, Zdenek Grygera, Leandro Rinaudo, Paolo de Ceglie und Vittorio Ferrero, den Mittelfeldspielern Felipe Melo, Mohammed Sissoko (könnte noch fit werden) und Jorge Martinez sowie den Stürmern Vincenzo Iaquinta und Davide Lanzafame. Außerdem sind Fabio Quagliarella, Alberto Aquilani, Hasan Salihamidzic und Fabio Grosso nicht für den Europacup genannt worden - die letzten beiden sind derzeit ohnehin vom Verein vom Spielbetrieb ausgeschlossen worden, da sie im Sommer nicht wechseln wollten.