Zum Abschluss der 20. Bundesliga-Runde trennten sich SC Wiener Neustadt und Rapid Wien mit einem torlosen Remis. Die Hütteldorfer konnten einmal mehr ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen.
Viel diskutiert wurde über den Wiener Neustädter Rasen, dieser präsentierte sich am Tag 0 aber in einem für diese Jahreszeit hervorragenden Zustand. Dies war nicht der Grund, wieso es mit dem Toreschießen nicht geklappt hat. Großen Anteil am Remis hatten die Torhüter Jörg Siebenhandl (Neustadt) und Lukas Königshofer (Rapid), die unter dem wachsamen Auge von ÖFB-Teamchef Marcel Koller mit Glanzparaden aufzeigten.
Winterkönig Rapid war über weite Strecken der Partie die tonangebende Mannschaft. Die besten Chancen hatten Burgstaller und Hofmann, dessen Freistöße Siebenhandl trotz der Minustemperaturen ordentlich ins Schwitzen brachten. Der Rapid-Kapitän hatte in der 83. Minute sogar den Matchball am Fuß, doch die Stange rettete die Niederösterreicher vor einem Last-Minute-Treffer.
Die Hütteldorfer, die die Tabellenführung trotzdem ausbauten (siehe Tabelle), ist das größte Problem weiterhin die Effizienz, am Sonntag kam Siebenhandl hinzu. "Wir haben gewusst, dass es schwierig wird. Kompliment an Jörg Siebenhandl, unglaublich was der alles gehalten hat", lobte Burgstaller.
Der Neustadt-Goalie, der derzeit als ein Kandidat für das ÖFB-Tor gehandelt wird, nahm die Glückwünsche gerne an: "Ich muss mich aber bei der Mannschaft bedanken, dass sie so wenige Chancen zugelassen hat."
SC Wiener Neustadt - SK Rapid Wien 0:0
Stadion Wr. Neustadt, 4.050, SR Schüttengruber
Wr. Neustadt: Siebenhandl - Klapf, Maak, Madl, A. Schicker - Stanislaw - Pollhammer, D. Wolf, Saurer, Evseev - Prskalo (69. Ciftci)
Rapid: Königshofer - Schimpelsberger, Sonnleitner, Pichler, Katzer - Heikkinen, Prokopic - Alar (60. Grozurek), Hofmann, Drazan (66. Nuhiu) - Burgstaller
Gelbe Karten: Maak, Evseev, Saurer bzw. Drazan, Heikkinen