Sport

Rapid verspielt 3:0-Führung gegen Celtic Glasgow

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:58

Rapid lässt sich im letzten Gruppenspiel der Europa League nicht lange bitten. Die Hütteldorfer wollten sich mit Würde aus dem Europacup verabschieden und ihren Fans gegen Celtic Glasgow einen Sieg schenken. Den Grundstein dafür legt Nikica Jelavic nach nur 32 Sekunden, doch Rapid lässt sich die Butter nach 3:0-Führung noch vom Brot nehmen.

Auftakt nach Maß und in alter Rapid-Manier: Nikica Jelavic trifft gleich bei der ersten Gelegenheit der Rapidler nach nur 32 Sekunden zum 1:0 - das Happel-Stadion kocht bei minus fünf Grad Außentemperatur über.

Jelavic spielt groß auf

Sieben Minuten später ist es wieder Jelavic, der nach Bilderbuchangriff auf 2:0 erhöht - Celtic kommt bis dahin nicht einmal annähernd zu einer Chance. Rapid schaltet auch nach den zwei schnellen Treffern keinen Gang zurück. So klingelt es in der 19. Minute bereits zum dritten Mal.

Wieder ist Jelavic maßgeblich am Treffer beteiligt. Der Kroate kämpft sich an zwei Verteidigern vorbei an die Strafraumgrenze, legt für Salihi auf, der mühelos abschließt. Celtic hat dem Sturmlauf der Wiener wenig entgegenzusetzen, der Anschlusstreffer durch Fortune in der 24. Minute bleibt einer von nur zwei nennenswerten Angriffen der Schotten vor der Pause.

Celtic kämpft sich zurück

Nach der Pause lassen sich die Hütteldorfer zu sehr zurückfallen und bekommen dafür in der 67. Minute die Rechnung präsentiert: Fortune verkürzt auf 2:3. Plötzlich ertönen die ersten Pfiffe, das Spiel verlagert sich vor das Tor des bis dahin souveränen Raimund Hedl. Der Treffer rüttelt das Team nicht mehr richtig wach, das Versprechen an die Fans kann nicht mehr eingehalten werden: McGowan erzielt in der 91. Minute den nicht unverdienten Ausgleich und sichert Celtic damit in letzter Sekunde noch Gruppenplatz drei.

Tel Aviv holt Gruppensieg

Im zweiten Spiel der Gruppe C besiegt Hapoel Tel Aviv den Hambuger SV mit 1:0 und holt sich damit nach dem letzten Spieltag den Gruppensieg. Den Israelis genügt der Treffer des ghanaischen Stürmers Samuel Yeboah in der 23. Minute zum Triumph. Fünf Punkte stehen bei Rapid am Ende auf der Habenseite, zwei weitere wären heute allerdings durchaus möglich gewesen.

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