Der schlechte Rasen im Allianz Stadion brachte Rapid im Herbst viel Spott ein. Dank kräftiger Investitionen soll das Grün gegen Inter wieder herzeigbar sein.
Nicht nur sportlich lief es für Rapid im Herbst nicht nach Wunsch, auch der Rasen sorgte für Kummer. Ein Pilz sorgte für massive Schäden, das Grün musste sogar ausgetauscht werden. Probleme, die nun der Vergangenheit angehören sollen.
"Wir haben diese Geräte angeschafft, die durchgehend im Betrieb sind. Die Maßnahmen haben erste Wirkung gezeigt und der Rasen ist in einem deutlich besseren Zustand als im Herbst", meint Geschäftsführer Christoph Peschek vor dem Hinspiel im Europa-League-Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand am Donnerstag. Nachsatz: "Wir hoffen, dass das auch nach den Belastungen im Frühjahr noch so ist."
Zwar machte das Winter-Wetter die Pflege des Rasens nicht ganz einfach. Doch dank der Investition in acht Lichtbalken sowie ein Gerät zur Auflockerung des Unterbodens (Kosten: eine halbe Million Euro) sollen nun andere Themen in Hütteldorf für Schlagzeilen sorgen: "Wir hoffen, dass das Rasen-Thema keines mehr wird", meint Peschek. "Das würde dann bedeuten, dass der Rasen in einem gutem Zustand ist, wenn wir nicht mehr darüber reden müssen. Das Greenkeeping-Team hat die ganzen Tage hindurch das Optimum in kurzer Zeit herausgeholt. Dabei war die Witterung sicherlich nicht förderlich, aber es wurde toll gearbeitet." (heute.at)