Sport

Rapid Wien: Das "17 Millionen Euro Team"

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:55

SK Ex-Rapid - Goldgrube Hütteldorf! Kein anderer Verein in Österreich nimmt mit Spielerverkäufen mehr Geld ein. Diese Elf spülte seit 2008 17 Millionen Euro in die Rapid-Kassa.

Seit dem Meisterjahr 2008 nahm Rapid mit Transfers satte 17 Millionen Euro ein. Eine komplette Startelf verließ gewinnbringend den Verein. Sportlich begann jedoch die Talfahrt. 2009 noch Zweiter, reichte es nach dem Verkauf des "50-Tore-Sturms" Maierhofer/Hoffer nur noch zu Platz drei in der Meisterschaft.
Rapid transferierte seit 2008 eine komplette Elf

Als Jelavic und Boskovic dem Klub den Rücken kehrten, musste sich Rapid mit Tabellenrang fünf begnügen - und verpasste damit einen Platz in der Europa-League-Qualifikation. Was folgt in der neuen Saison? Mit dem Verkauf des Trios Kavlak/ Pehlivan/Kayhan lukrierten die Hütteldorfer 2,8 Millionen Euro. Der selbst ernannte Ausbildungsverein machte seinem Namen wieder alle Ehre. Positiv: Die Klubkassa füllt sich. Gleichzeitig wird sich der personelle Aderlass auf die Konkurrenzfähigkeit negativ auswirken.
Grün-Weißer Spielerkader im Umbruch

Der Baustellensommer ist eröffnet! Nach den Abgängen kommen Im Gegenzug Thomas Prager (FC Luzern), Deni Alar (Kapfenberg) und Guido Burgstaller (Wr. Neustadt). Ob sie die Verluste kompensieren können, ist noch unklar. Zudem droht Topscorer Hamdi Salihi abhanden zu kommen.

"Sein Marktwert liegt bei 1,5 Millionen Euro und einige Klubs scheinen durchaus gewillt, diese Summe zu bezahlen", sagt sein Berater Erkan Sulejmani auf sportnet.at. Handlungsbedarf gibt es in der Defensive. Mit den fehleranfälligen Routiniers Ragnvald Soma und Markus Heikkinen wird verlängert, zwei neue Verteidiger sollen noch kommen.Wunschkandidat: Rieds Thomas Schrammel, der im Rapid-Nachwuchs ausgebildet wurde. Christian Thonhofer kehrt von Wr. Neustadt zurück.

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