Sport

Rapid Wien legt gegen weitere Geldstrafe Protest ein

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:05

Der SK Rapid Wien hat am Dienstag angekündigt, gegen eine weitere Geldstrafe durch die Bundesliga Protest einzulegen. Die Hütteldorfer wurden am Montag zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt, da nach Ansicht der Bundesliga die Bestimmungen der Heimsektor-Sperre nicht eingehalten wurden.

 

Nach Verstößen gegen die Pyrotechnik-Richtlinien der Bundesliga gegen die SV Ried wurden die Hütteldorfer zu einer Sperre des Heimsektors gegen den SCR Altach verurteilt. Nach den Vorfällen im letzten Derby 2014 war noch eine bedingte Strafe ausgesprochen worden. Gegen die Vorarlberger blieb die Fankurve im Ernst Happel-Stadion geschlossen, trotzdem konnten die grün-weißen Anhänger Karten für andere Sektoren kaufen. Dabei hatte der Verein darauf zu achten, dass kein "alternativer Heimsektor" entsteht. 

Für die Hütteldorfer ist aber alles mit rechten Dingen zugegangen. Denn für die Montage der Transparente und Fahnen sei weder das Spielfeld noch die Umzäunung betreten worden, womit Paragraph 17 für das Strafmaß nicht relevant sein könne. Laut einer Presseaussendung des Klubs war aber genau dieser Punkt maßgeblich für das Urteil, das Rapid im Strafmaß "absolut ungerechtfertigt" findet. 

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