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Rapid Wien trotz schwacher Darbietung in der Europa ...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:15

Rapid Wien hat sich trotz einer 0:2-Heimniederlage gegen den AS Trencin den Aufstieg in die Europa League-Gruppenphase erkämpft. Die Grün-Weißen blieben im Allianz Stadion weitgehend farblos und extrem fehleranfällig. Nach Red Bull Salzburg und Austria Wien steht mit Rapid der dritte rot-weiß-rote Klub in der EL-Gruppenphase.

steht mit Rapid der dritte rot-weiß-rote Klub in der EL-Gruppenphase.

Trainer Mike Büskens verzichtete auf die große Rotation, brachte aber Auer, Murg und Traustason in die Startelf. Erstmals wieder auf der Bank mit dabei war Kapitän Steffen Hofmann. Rapid kam vor knapp 21.000 Fans im Allianz Stadion gleich in der dritten Minute zur ersten Chance durch Stürmer Joelinton, der aber am Trencin-Tormann scheiterte.

Die Hütteldorfer zeigten gleich zu Beginn, wer der Herr im Haus ist, Grahovac bediente Joelinton, der einen Flugkopfball knapp daneben setzte. Nach einem schweren Patzer von Max Hofmann schockte Lawrence die Grün-Weißen, der Engländer traf zum 1:0 für die Slowaken (12.).

Trencin macht das 2:0

Rapid drückte dennoch weiter auf des Tempo. Neo-Teamspieler Schaub brachte nach einer Viertelstunde den Ball nicht richtig zu Traustason. Rapid agiert zu ungenau und fast zu lässig. Das wurde beinhart bestraft. Paur köpfte via Innenstange das 2:0 für Trencin (35.). Damit ging es in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff sah Trencins Janco nach einem hohen Bein gegen Grahovac die Gelb-Rote Karte. Mit einem Mann mehr kam Rapid besser ins Spiel, Kapitän Schwab kam für den eher farblosen Murg in Spiel. Die Hütteldorfer riskierten aber nicht mehr viel und versuchten den Vorsprung aus dem Hinspiel zu verwalten.

Rapid schwach in der Offensive

Nach einer tollen Vorlage hatte Traustason die endgültige Entscheidung auf dem Fuß (71.), aber auch der Isländer erwischte nicht seinen besten Tag. Die fehlende Präzision zog sich durch fas gesamte Rapid-Spiel, dadurch ließen die Grün-Weißen zahlreiche gute Konter-Chancen aus.

Die Kaltschnäuzigkeit ließ ebenfalls zu Wünschen übrig, auch Schaub verdribbelte sich böse im gegnerischen Strafraum, anstatt den einfachen Abschluss zu suchen (80.). Rapid hatte nach einem Novota-Patzer Glück, dass es nich noch einmal spannend wurde, denn der Trencin-Stürmer Paur beging ein Offensiv-Foul.

Es blieb bei der 0:2-Niederlage – der ersten im neuen Allianz Stadion – trotzdem darf man sich im Westen Wiens über den Aufstieg in die Europa League-Gruppenphase freuen.

Der Live-Ticker zum Nachlesen auf Seite 2:

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