Rapid zahlt wieder Spieler-Prämien: 1000 € pro Punkt

Bei Rapid bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen. Sportdirektor Zoran Barisic hat mit Mert Müldür fünf Millionen eingenommen, Geld für einen Nachfolger ist nur bedingt da - weil die Einnahmen aus dem Europacup fehlen. Die aktuellen Spieler dürfen sich aber über einen finanziellen Zuschuss freuen.
Denn erstmals seit September 2018 ist Rapid gut genug für Punkteprämien. Mit dem 1:0-Auswärtserfolg bei Sturm Graz ist man zum ersten Mal seit elf Monaten in der oberen Tabellenhälfte. Das heißt auch, dass die grün-weißen Kicker pro Punkt eine Prämie erhalten.

Das aktuelle Prämiensystem hatte einst Sportdirektor Andreas Müller eingeführt, sein Nachfolger Fredy Bickel verfeinert: Ist Rapid erfolgreich, so cashen die Spieler ordentlich ab, bei schwachen Ergebnissen wird der Sparstift angesetzt.

"Fredy Bickel hat damit etwas Sinnvolles installiert: Gute Leistungen und dementsprechende Erfolge werden honoriert. Wenn Rapid in der unteren Tabellenhälfte liegt, wissen aber auch die Spieler, dass das zu wenig ist", erklärt der aktuelle Sportdirektor Zoran Barisic im "Kurier".

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Hütteldorfer ersparten sich damit in den letzten Monaten einige Hunderttausend Euro, solange sich die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte hält, wird es wieder teurer.

Knapp 1.000 Euro (brutto) bekommt ein Rapidler im Schnitt pro eingefahrenem Punkt. Die Führungsspieler cashen mehr, Talente demnach weniger, Unruhe herrscht in der Kabine deswegen keine, das betont auch Barisic: "Die Spieler wissen, worauf es ankommt und haben mich auch nie gebeten, das Modell umzustellen."

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