Rapid-Zukunft von Bickel: So sehen die Varianten aus

Rapid ist im Aufwind. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Tabelle, sondern womöglich auch auf die Zukunft von Sportdirektor Fredy Bickel.

Nach den Last-Minute-Siegen gegen Spartak Moskau und Innsbruck ist bei Rapid etwas Ruhe eingekehrt – zumindest bis zum Liga-Kracher gegen Sturm am Sonntag.

Drei Punkte fehlen den Hütteldorfern aktuell auf Rang sechs, der zur Teilnahme am Meister-Play-off berechtigt. Diesen Platz belegen momentan die Grazer.

Doch nicht nur am grünen Rasen, auch im Hintergrund geht es ums Eingemachte. Klub-Boss Michael Krammer kündigte vor einer Woche an, sich 2019 nicht zur Wiederwahl zu stellen. Und auch die Zukunft von Sportchef Fredy Bickel, dessen Kontrakt im Juni endet, steht in den Sternen.

Bei der Präsidiumssitzung am kommenden Montag soll Licht ins Dunkel kommen. "Heute" nennt die möglichen Szenarien.

Variante 1

Bickel entscheidet sich selbst gegen eine Vertragsverlängerung. Der Schweizer betonte in der jüngeren Vergangenheit öfter, nicht weiterarbeiten zu wollen, sollte der sportliche Erfolg ausbleiben. "Ich mag diese Mannschaft unheimlich, sodass du dann auch die Gedanken hast, ob es helfen könnte, wenn du vielleicht nicht mehr da bist", sagt der 53-Jährige. Außerdem machte er sein Weitermachen auch von Krammers Zukunft abhängig. Dazu kommt, dass viele in ihm den "Buhmann" sehen. Einen vorzeitigen Abschied schloss Bickel aber bereits aus.

Variante 2

Bickel strebt eine mehrjährige Verlängerung an. Gelingt vor der Winterpause der Sprung ins obere Play-off und der Aufstieg in die K.o.-Phase der Europa League, könnte Bickel mit voller Motivation an der Kader-Zukunft basteln. Rapid-Finanzchef Raphael Landthaler stellte eine "Kreditkarte" in Aussicht. Sprich: Geld für Transfers wäre vorhanden. Im Sommer steht ohnehin ein größerer Umbruch an.

Variante 3

Bickel bleibt – mit Option. Diese Möglichkeit favorisiert Noch-Präsident Krammer, der viel vom Schweizer hält. Im Detail: Der Vertrag wird in den kommenden Wochen verlängert, beinhaltet aber eine Ausstiegsklausel für Klub und Sportchef. So könnten beide Seiten rasch reagieren, falls dem künftigen, noch zu wählenden Rapid-Boss Ende 2019 andere Pläne vorschweben – oder Bickel mit dem Neuen nicht kann. (ee)

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