Sport

Rapidfans planen Protestmarsch zum Stadion

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:49

Ein Schrecken ohne Ende! Zwei Mann mehr, 1:0-Führung, 59 Prozent Ballbesitz, 14:7 Torschüsse - dennoch kam Rapid in Innsbruck über ein 1:1 nicht hinaus.

Ein Schrecken ohne Ende! Zwei Mann mehr, 1:0-Führung, 59 Prozent Ballbesitz, 14:7 Torschüsse – dennoch kam Rapid in Innsbruck über ein 1:1 nicht hinaus.

Nach dem neunten sieglosen Spiel in Serie reicht es den Fans. Sie planen vor dem Spiel gegen Wr. Neustadt (Samstag) einen Protestmarsch zur Südtribüne des Hanappi-Stadions, auf der Präsident Rudi Edlinger und Co. sitzen. Ziel: Die "Schuldigen" der Krise sollen zum Rücktritt animiert werden.

Bis dahin herrscht in Hütteldorf Ratlosigkeit. "Weiterdenken, weiterarbeiten", sagt Sportdirektor Helmut Schulte. Lösungsansätze? Fehlanzeige. Eine Trainer-Debatte lässt er nicht zu. "Wir gewinnen und verlieren gemeinsam." Aber: Gegen wen soll Rapid gewinnen, wenn nicht gegen das in doppelter Unterzahl spielende Schlusslicht?

Sowohl die sportliche Leitung als auch das Präsidium seien mit der momentanen Situation unzufrieden, wurde am Sonntagabend in einer Rapid-Aussendung betont. „Wir sind aber überzeugt, dass wir gemeinsam aus dieser Krise herauskommen und sehr rasch wieder auf die Siegerstraße zurückkehren“, sagte darin Präsident Rudolf Edlinger. „Bei allem derzeit verständlichen Unmut unserer Anhänger appellieren wir an sie, dass der Mannschaft in der schwierigen Situation während der anstehenden Spiele Unterstützung von den Rängen gegeben wird.“

Erich Elisgan/red.

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