Rapidfans pöbelten nach 1:6-Pleite Schülerinnen an

Bild: GEPA pictures

Eine Gruppe junger Rapidfans hat die 1:6-Schlappe bei Red Bull Salzburg zum Start der neuen Bundesliga-Saison nicht gut verdaut und ist auf der Heimreise festgenommen worden. Die sechs Beschuldigten hatten im Zug nach Wien andere Fahrgäste angepöbelt und sich geweigert, den Anordnungen des Zugpersonals Folge zu leisten.

zum Start der neuen Bundesliga-Saison nicht gut verdaut und ist auf der Heimreise festgenommen worden. Die sechs Beschuldigten hatten im Zug nach Wien andere Fahrgäste angepöbelt und sich geweigert, den Anordnungen des Zugpersonals Folge zu leisten.

Das Zugpersonal musste die Polizei alarmieren, die sich aber ohnehin mit Uniformierten und szenekundigen Beamten im Zug befand. Bei der Intervention der Exekutive zeigte sich, dass die sechs alkoholisierten Männer im Alter zwischen 16 und 24 Jahren eine Gruppe amerikanischer Schülerinnen belästigt hatte und sich der Anordnung, das Rauchen zu unterlassen, widersetzte.

Die neun jungen Frauen gaben an, dass sie Beschimpfungen, Drohungen und verbalen Nötigungen mit eindeutig sexuellem Bezug ausgesetzt waren. Körperliche Übergriffe hätte es jedoch keine gegeben.

Einvernahmen noch am Sonntag

Nachdem die im Zug anwesende Polizei die Schülerinnen in Sicherheit gebracht hatte, konnten bei der Einfahrt des Zuges in Wien fünf der sechs Männer ausgeforscht und festgenommen werden. Sie befinden sich in Haft.

Zwei Fans wurden noch bei der Haltestelle in Hütteldorf und der Rest am Westbahnhof erwischt. "Die Beschuldigten bleiben zumindest bis zur Durchführung der Einvernahmen in Haft", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger. Diese sollten noch am Sonntag stattfinden.

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