Fussball

Rapids Block West wird ab jetzt zum "Schachbrett"

Bei Rapid bereitet man sich schon auf den Liga-Start vor. Nicht nur sportlich, sondern auch im Stadion wird fleißig gearbeitet.
Phillip Platzer
29.08.2020, 08:55

Das Bier ist neu, auch beim Cola gab's einen Transfer in Hütteldorf - ab sofort muss man sich auch an's Schachbrettmuster gewöhnen. Die Grün-Weißen stellten am Samstag ihr Corona-Präventionskonzept vor.

Am 12. September dürfen beim Liga-Start gegen die Admira 10.000 Fans ins Allianz Stadion, dafür wurde der Block West zu einer Sitzplatztribüne umgebaut - wie auch im Europacup. Dicht aneinander gedrängte Fans und geballten Support wird man aber vermissen.

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Die aktive Fanszene der Rapidler hat bereits einen Stimmungsboykott angekündigt, zudem muss auch der Block West im Schachbrettmuster sitzen. "Die Sitze sind so angeordnet, dass stets ein Platz neben, hinter und vor einem belegten Sitz frei bleibt. Angeboten werden nur Sitzplätze, die Bewegung im Stadion ist möglichst gering zu halten", heißt es in einer Vereinsaussendung.

Bier und Käsekrainer am Platz

"Es wird empfohlen, die Verweildauer im Gastronomiebereich zu reduzieren und Speisen oder Getränke am zugeteilten Sitzplatz zu konsumieren. Desinfektionsmittelspender stehen im Stadion zur Verfügung, zudem wird der komplette, öffentlich zugängliche Tribünenbereich vor der Öffnung des Stadions gereinigt und desinfiziert", informieren die Hütteldorfer weiter.

Auch für einen Corona-Akutfall wäre man vorbereitet, denn es werden aktuell keine Tageskarten verkauft, sondern nur Abos. Hierbei werden die Kontaktdaten sowieso erfasst, sodass Stadionbesucher im Falle einer Infektion kontaktiert werden können.

"Im Sinne der Gesundheit appelliert der SK Rapid abschließend an alle StadionbesucherInnen, die Hygienemaßnahmen ernst zu nehmen sowie eigenverantwortlich dazu beizutragen, den unsichtbaren Gegner COVID-19 zu bekämpfen!"