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Rapids Fan-Boykott: "Besser, die bleiben immer daheim"

Rapid gewann daheim gegen Wolfsberg 2:0, gab im Kampf um die Top 6 ein kleines Lebenszeichen ab. Der "Block West" blieb dabei leer.
Sport Heute
22.02.2026, 13:08
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Ein kleiner Teil der Rapid-Fans stellte sich gegen Wolfsberg wieder in den Mittelpunkt. Nachdem sie im Derby vor einer Woche mit Pyro-Attacken fast für einen Spiel-Abbruch gesorgt hatten, boykottierten sie das Heimspiel gegen die Kärntner. Folge: Der "Block West" blieb das ganze Spiel über leer. Zu sehen war nur ein Banner mit der Aufschrift: "Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von diesen sportlichen Leistungen." Das war wohl eine Anspielung auf die Klubführung, die unter der Woche die skandalösen Vorkommnisse beim Derby völlig zu Recht verurteilt hatte.

Der sportlichen Leistung hat der Fan-Boykott gegen Wolfsberg jedenfalls nicht geschadet. Die Hütteldorfer fuhren nach zwölf Partien ohne Sieg wieder einen Dreier ein. Geht es ohne den "Block West" etwa besser? Die "Heute"-Leser haben eine klare Meinung dazu.

"Denen sollte man keine Karten verkaufen"

"Es ist besser, die bleiben zu Hause, da gewinnt Rapid vielleicht immer", schreibt einer. "Denen sollte man keine Karten verkaufen", meint ein anderer.

Ein weiterer prangert ein anderes Vorgehen der aktiven Fan-Szene an: "Nicht jeder auf der West ist in einem Fanclub. Viele sind dort, weil die Karten billiger sind, sie ein Abo besitzen oder der Stimmung wegen. Sie wollen sich das Spiel ansehen, werden aber von den Ultras oder anderen Fanlagern dabei gehindert – weil diese beleidigt spielen und ihre Fanpolitik ausleben, wird anderen der Zutritt zu den Plätzen verwehrt." Ein harter Kern nimmt Fans und den ganzen Verein in Beschlag."

Wrabetz: "Emotionalisiertes Spiel"

Der Verein hat nach dem Derby eine erste Konsequenz gesetzt, verzichtet in den nächsten drei Jahren auf Auswärtsfans bei der Austria. Zu hart ins Gericht mit den Fan-Chaoten will Klub-Boss Alexander Wrabetz trotz des Schießens von Pyrotechnik in andere Sektoren aber dann doch nicht gehen. "Das Derby ist ein zu emotionalisiertes Spiel, um die Emotionen immer unter Kontrolle zu haben", meinte Wrabetz nach dem Spiel gegen Wolfsberg.

Krankl kritisiert Klub und Skandal-Fans

Jahrhundert-Rapidler Hans Krankl hat dazu eine andere Meinung, verurteilt die Fan-Chaoten, schließt sich so den "Heute"-Lesern an. "Jene Fans, die nur für Chaos sorgen, müsse man endlich zur Rechenschaft ziehen. Niemand von Rapid traut sich darüber zu reden, was passiert ist. Das sind ja nur wenige, die das machen, das sind ja nicht alle. Das muss ein kleiner Kreis sein. Und diesen kleinen Kreis muss ich finden und das hätte schon viel früher passieren sollen", meint er vor dem Sky-Mikro.

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