Crans-Montana-Tragödie

Rast siegt – große Emotionen nach Brand-Katastrophe

Camille Rast triumphierte am Samstag erstmals in einem Weltcup-Riesentorlauf. Danach meldete sich die Schweizerin besonders emotional zu Wort.
Sport Heute
03.01.2026, 18:34
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Rast, eigentlich eine Weltklasse-Slalomläuferin, lag bereits nach dem ersten Durchgang auf dem Podkoren in Kranjska Gora in Führung, setzte sich schließlich mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung auf Österreichs Top-Läuferin Julia Scheib durch. Paula Moltzan aus den USA wurde Dritte.

Nach der Zieldurchfahrt verzichtete die Schweizerin auf große Jubelgesten. Stattdessen klopfte sie sich mehrmals an den linken Oberarm. Dort trug die Top-Athletin – genauso wie die anderen Läuferinnen der Schweiz – ein Trauerflor, um an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana in der Silvesternacht zu erinnern.

Die 26-Jährige stammt aus dem Wallis, also genau aus dem Kanton, in dem sich auch Crans-Montana befindet. Rast lebt in Sion und damit nur rund eine halbe Autostunde vom Unglücksort entfernt. Bei der Brandkatastrophe in einer Bar kamen 40 Menschen ums Leben, 119 weitere Personen wurden teils schwer verletzt.

"Fahren für sie"

"In meiner Heimat ist etwas Schreckliches passiert, ich denke an alle betroffenen Familien, an diesem Wochenende fahren wir für sie", sagte Rast, Weltmeisterin im Slalom, in einem besonders emotionalen Interview. "Es war schwer, nach der Katastrophe in Crans-Montana zu fahren. Ich hoffe, ich konnte mit dem Sieg für das eine oder andere Lächeln sorgen", ergänzte die Riesentorlauf-Siegerin dann im Schweizer TV.

Am Sonntag steht nun ein Slalom auf dem Podkoren auf dem Programm. Und wieder geht Rast als eine der Topfavoritinnen ins Rennen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.01.2026, 18:37, 03.01.2026, 18:34
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen