Zu Ostern ist die Zahl der Neuinfektionen im Land noch einmal deutlich zurückgegangen. 7.408 neue Fälle waren es am Ostersonntag, 6.227 am Ostermontag, 5.395 Fälle am Dienstag und schließlich 7.571 Neuinfektionen am gestrigen Mittwoch. Die Feiertage dürften aber doch wieder Auswirkungen auf die aktuelle Infektionslage haben.
Laut "Heute"-Infos wurden österreichweit in den letzten 24 Stunden insgesamt 11.948 Neuinfektionen und 587 Todesfälle (inklusive Nachmeldungen) registriert. Zum Vergleich: vor einer Woche, am 14. April, waren es 10.483 Positiv-Befunde.
Burgenland: 1.571
Kärnten: 363
Niederösterreich: 2.520
Oberösterreich: 1.666
Salzburg: 525
Steiermark: 1.265
Tirol: 465
Vorarlberg: 509
Wien: 3.064
Seit Mittwoch kommt es zu einer Nachmeldung von 3.412 COVID-19-Todesfällen in das Epidemiologische Meldesystem (EMS). Der Anstieg der COVID-19-Todesfallzahlen kommt durch einen Datenabgleich zwischen der Todesursachenstatistik der Statistik Austria und dem EMS zustande. Die betroffenen Fälle sind bereits im EMS vorhanden, nur die bisher im EMS nicht erfassten Todesdaten werden mit diesem Tag in den EMS-Fallreport eingespielt. Dieser Abgleich erfolgt, damit die Daten einheitlich und in hoher Qualität vorliegen.
Der Betrieb des Dashboards des Gesundheitsministeriums erfolgt durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und ist unter "covid19-dashboard.ages.at" abrufbar. Das Dashboard bezieht seine Daten ausschließlich aus dem Epidemiologischen Melderegister (EMS). Das EMS ist das offizielle Register, in welches von den Bezirksbehörden sowie von Labors eingetragen wird.
Das Bundesministerium für Inneres erhebt die Zahlen im Rahmen der Koordination des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagements über tägliche Einmeldungen aus den Bundesländern. Diese Zahlen können Fälle enthalten, die im EMS noch nicht erfasst sind.