Oberösterreich will auch 2026 den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen weiter vorantreiben. Möglich wird das durch die Kombination von Landes- und Bundesförderung.
"Das Land OÖ setzt bei der Heizkesseltauschförderung auf Planbarkeit und Kontinuität", so Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). "Mit der neuen Sanierungsoffensive 2026 des Bundes gibt es im kommenden Jahr wieder die Möglichkeit zur Kombination von Landes- und Bundesförderungen."
Wer eine Öl-, Gas- oder Kohleheizung durch ein klimafreundliches System ersetzt – etwa durch eine Biomasseanlage, Wärmepumpe oder einen Fernwärmeanschluss – kann bis zu 11.400 Euro an Förderung bekommen. Pauschalbeträge richten sich nach der Art der neuen Heizung, Zuschläge für Solaranlagen oder Tiefenbohrungen sind möglich.
"2026 heißt es wieder von Land OÖ und Bund gemeinsam: 'Raus aus Öl und Gas' beim Heizen", betont Achleitner. Eine kostenlose Energieberatung gibt’s beim Energiesparverband, Anträge sind bis spätestens Ende 2026 möglich – solange Budget vorhanden ist.
Auch einkommensschwache Haushalte sollen unterstützt werden: "Daher soll es 2026 wieder die gemeinsame Initiative des Landes OÖ und des Bundes 'Sauber Heizen für Alle' geben", kündigt Achleitner an. Wer unter 1.867 Euro netto im Monat verdient, kann bis zu 100 Prozent der Kosten ersetzt bekommen. Der Beschluss zur Sozialförderung soll am 7. Jänner 2026 in der Landesregierung fallen.