In Salzburg weiß man schon, dass es in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation entweder nach Malta oder Estland geht. In Leipzig herrscht hingegen noch Unklarheit, ob die deutsche Bullen-Filiale das Okay der UEFA erhält.
Die Entscheidung, ob mit RB Leipzig ein zweiter Klub des Konzerns im Bewerb antreten darf, steht immer noch aus. Die Leitung des Sensations-Aufsteigers der vergangenen Saison ist sich zwar sicher, dass man die "Hausaufgaben" gemacht habe. Die UEFA prüft aber noch einzelne Dokumente, wie sie auf Anfrage der dpabekanntgab.
Offiziell heißt es, dass Leipzig und Salzburg inzwischen komplett von einander losgelöst sind. Bei Leipzig fungiere Red Bull lediglich als Hauptsponsor. Die Vielzahl an abgeworbenen Salzburgern sorgt aber Jahr für Jahr für Stirnrunzeln.
Jüngstes Beispiel: Konrad Laimer. Der österreichische Bundesliga-Spieler der Saison soll für sechs Millionen Euro von Salzburg nach Leipzig wechseln. Das pfeifen die Spatzen schon seit Wochen von den Dächern. Bevor die UEFA zu ihrer Entscheidung gekommen ist, will RB den Laimer-Deal wohl nicht bekanntgeben.
(SeK)