Der ÖFB Cup-Sieger 2016 heißt wie in den letzten beiden Jahren Red Bull Salzburg. Im Endspiel in Klagenfurt setzte sich der Meister mit einem 4:0-Erfolg klar gegen die Admira durch und holt das historische dritte Double in Serie. Denn noch nie gewann eine österreichische Mannschaft in drei aufeinanderfolgenden Saisonen die Meisterschaft und den Cup.
Der ÖFB Cup-Sieger 2016 heißt wie in den letzten beiden Jahren Red Bull Salzburg. Im Endspiel in Klagenfurt setzte sich der Meister mit einem 5:0-Erfolg klar gegen die Admira durch und holt das historische dritte Double in Serie. Denn noch nie gewann eine österreichische Mannschaft in drei aufeinanderfolgenden Saisonen die Meisterschaft und den Cup.
Kurz vor Spielbeginn im Klagenfurter Wörthersee-Stadion hatte das Rätselraten der letzten Woche ein Ende. Salzburg-Kapitän Jonathan Soriano war rechtzeitig für das Endspiel fit geworden und führte seine "Bullen" als Kapitän an. Die Admira musste auf Stamm-Rechtsverteidiger Thomas Ebner verzichten, startete aber entgegen der Erwartung mit fünf Offensiven ins Spiel.
Schnelle "Bullen"-Führung
Und genau Soriano war es, der sein Team bereits in der siebenten Minute in Front brachte. Nach Ballverlust von Christoph Knasmüllner spielte Keita auf Berisha, dessen halbhohe Flanke Siebenhandl nur zur Seite klären konnte, wo der Spanier frei am langen Eck einköpfte. Doch die Admira zeigte sich alles andere als geschockt, hielt das hohe Tempo der ersten Minuten aufrecht. So kamen die Südstädter in der 20. Minute zum ersten Abschluss, doch Spiridonovics Schuss verfehlte das lange Eck um einen Meter.
Doch gerade als die Südstädter mehr Akzente im Offensivspiel setzten, servierte die Admira-Defensive den "Bullen" den zweiten Treffer auf dem Silbertablett. Nach Lazaro-Flanke waren sich Siebenhandl und Lackner nicht einig, der Schlussmann konnte nur kurz klären. So kam Naby Keita aus zehn Metern zum Abschluss und schob zum 2:0 ein (27.). Erst in der 45. Minute kamen die Niederösterreicher wieder zu einem Abschluss, doch ein Wostry-Kopfball war nicht zwingend genug angetragen.
Soriano sorgt für die Entscheidung
Nur wenige Sekunden nach dem Wiederbeginn hätte Soriano beinahe endgültig den Deckel drauf gemacht. Vom Anstoß weg rutschte der "Bullen"-Goalgetter nur um Zentimeter an einem Lazaro-Querpass vorbei. Auf der Gegenseite sorgte eine Grozurek-Freistoßflanke nur bedingt für Gefahr (49.). In der 56. Minute war es erneut Soriano, der mit einem Heber aus großer Distanz die Entscheidung nur knapp verfehlte. Spiridonovics Abschluss in der 63. Minute aus spitzem Winkel stellte für "Bullen"-Keeper Walke kein Problem dar.
Mit seinem zweiten Treffer des Abends machte Soriano in der 65. Minute endgültig den Deckel drauf. Mit Ballglück eroberte der Spanier 20 Meter vor dem Tor den Ball, spielte den schnellen Doppelpass und schob ins lange Eck zur Vorentscheidung ein. Zwei Minuten später verfehlte Berisha nur hauchdünn das Admira-Tor (67.). Für den vierten Treffer sorgte Konrad Laimer mit einem sensationellen Volley-Schuss aus 20 Metern (73.). Den Schlusspunkt setzte abermals Soriano vom Elfmeterpunkt (86.).