Sport

Red-Bull-Boss: "Rennen in Spielberg machbar"

Heute Redaktion
13.09.2021, 13:54

Christian Horner, Teamchef des Formel-1-Rennstalls Red Bull, hält ein (oder zwei) Geisterrennen in Spielberg für machbar. Er glaubt noch an bis zu 18 Grand Prix' in der Saison 2020.

Das Coronavirus bringt den Sport in Nöte. Weltweit werden Wettkämpfe abgesagt. Auch die Formel-1-Saison ist betroffen. Der Start verzögert sich lange. Neun Rennen mussten bereits gestrichen werden, im offiziellen Kalender scheint derzeit noch Frankreich als Auftakt-Grand-Prix (28. Juni) auf. Doch auch daraus wird nichts werden, denn Präsident Emmanuel Macron kündigte an, alle Events bis Mitte Juli zu streichen. Davon wäre auch die Formel 1 betroffen.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner übt sich dennoch in Zuversicht. Dem britischen TV-Sender "Sky Sports" sagte er, der Spielberg-Grand-Prix sei aus seiner Sicht "machbar". Er glaube außerdem, dass diese Saison noch bis zu 18 Rennen gefahren werden können. "Es wird hart, aber wenn wir loslegen, dann wird es schnell und reichlich sein." Mit drei bis vier Wochen Vorbereitungszeit könne alles rechtzeitig organisiert werden.

Sportminister Werner Kogler hatte den Veranstaltern am Mittwoch bei seiner Pressekonferenz Hoffnung auf ein Geisterrennen gemacht, wenn auch vage und betont vorsichtig. Die Regierung würde zumindest "nicht im Weg stehen". Mit Zuschauern könnte das Rennen aber keinesfalls stattfinden. Die größte Hürde: Aktuell dürften die zehn internationalen Teams nicht einreisen.

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Ursprünglich hätte der Österreich-Grand-Prix am 5. Juli stattfinden sollen. Ob dieser Zeitplan hält, steht in den Sternen. Es wird sogar spekuliert, dass in der Steiermark gleich mehrfach die Motoren dröhnen könnten, die Saison mit zwei Österreich-Rennen eröffnet würde.