Red-Bull-Chef erstaunt über Corona-Maßnahmen

Die österreichische Bevölkerung ist dazu angehalten, nur in Notfällen die eigenen vier Wände zu verlassen. Red-Bull-Motorsport-Chef Helmut Marko findet das nicht nur positiv.
Das öffentliche Leben steht seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie vor knapp zwei Wochen still. Noch ist nicht abzusehen, welche Folgen der "Lockdown" für die Zeit danach haben wird. Vor allem die Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen.

Einer, der das hautnah miterlebt, ist Red-Bull-Motorsport-Chef Helmut Marko. Der 76-Jährige besitzt in Graz vier Hotels, derzeit stehen sie notgedrungen leer. "Wir haben alle Betriebe geschlossen und auf Kurzarbeit umgestellt", wird der Steirer von der APA zitiert.

Marko: "Ich bin verwundert"



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.Eher kritisch sieht Marko die von der Regierung getroffenen Maßnahmen, um das Virus einzudämmen. "Ich bin leicht verwundert, was die Leute alles auf sich nehmen und wie sie das alles gelassen hinnehmen", meint der Ex-Rennfahrer. "Das ist nicht ganz verständlich. Man muss das einfach volkswirtschaftlich betrachten."

Marko verbringt momentan viel Zeit mit Büroarbeit und in der Natur. Auch er weiß nicht, wann die Formel-1-Saison tatsächlich startet. Die ersten sieben Rennen wurden bereits gestrichen. Hält der aktuelle Kalender, geht es am 14. Juni in Kanada los. Der Österreich-Grand-Prix ist am 5. Juli geplant.









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