Sport

Red Bull in der Formel 1 nur mehr Lachnummer

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:02

Die sportliche Talfahrt von Red Bull und Toro Rosso setzte sich auch beim Grand Prix von China fort. Vier Autos gingen an den Start, zwei magere WM-Punkte schauten am Ende heraus. Defekte und peinliche Fehler häufen sich. In nur einer Woche steht in Bahrain bereits das nächste Rennen am Programm, es droht ein weiteres Debakel.

Die sportliche Talfahrt von Red Bull und Toro Rosso setzte sich auch beim fort. Vier Autos gingen an den Start, zwei magere WM-Punkte schauten am Ende heraus. Defekte und peinliche Fehler häufen sich. In nur einer Woche steht in Bahrain bereits das nächste Rennen am Programm, es droht ein weiteres Debakel.

Schon im Training gab es den ersten Zwischenfall als Daniil Kwjat mit einem Bremsdefekt in den Reifenstapel krachte. Das Glück war dem Russen dann auch im Rennen nicht hold. Schon nach 16 Runden rollte er mit einem brennenden RB11 von der Piste. Max Verstappen parkte den Toro Rosso mit Motorschaden kurz vor dem Ende des Rennens auf der Start-Ziel-Gerade.

Teamkollege Carlos Sainz jr. viel wegen eines Getriebeproblems während des Rennens aus den Punkterängen. Nur Daniel Ricciardo punktete als Neunter, vergab aber ein besseres Ergebnis am Start, als er von Platz sieben bis auf Rang 16 durchgereicht wurde. Der Grund dafür: Menschliches Versagen. "Es war leider ein Bedienungsfehler von Ricciardo. Er ist vom Gaspedal gerutscht", gestand Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko.

Hoffen auf Besserung

Was ein wenig Hoffnung gibt: "Zum Schluss hätten die Zeiten gepasst, da waren wir knapp auf Williams-Niveau", so Marko. Da bereits am Freitag in Bahrain die ersten Trainings am Programm stehen, scheint allerdings eine Verbesserung kaum möglich. Renault, das nur mehr Red Bull und Toro Rosso als Kunden hat, will die Probleme zwar am Prüfstand analysieren, das grobe Leistungsdefizit im Vergleich zur Konkurrenz kann dadurch aber nicht behoben werden.

"Wir planen auf lange Sicht. Wir lösen die Probleme, die uns seit 18 Monaten plagen, nicht, weil wir einmal eine Überarbeitung bringen", erklärte Renaults Formel-1-Boss Cyril Abiteboul. Bei den Mateschitz-Teams kehrt bereits Resignation ein. "Die Augen schließen und hoffen? Was können wir sonst tun?", meinte Red-Bull-Teamchef Christian Horner im Vorfeld des Bahrain-Rennens.

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