Red Bull mit Protest gegen Disqualifikation abgeblitzt

Bild: GEPA pictures

Der Motorsport-Weltverband FIA hat am Dienstag in Paris den Einspruch gegen die Disqualifikation von Daniel Ricciardo beim Grand Prix von Australien abgewiesen.

abgewiesen.

Richter Harry Duijm bestätigte damit die Entscheidung der Rennkommissare in Melbourne. Am Montag hatte es eine mehr als fünfstündige Anhörung vor dem Berufsgericht der FIA gegeben. Red Bull erklärte nochmal, dass man die erlaubte Benzindurchflussmenge nicht absichtlich überschritten habe. Man habe den Daten der FIA-Sensoren nicht vertraut, da diese nicht mit den eigenen Messungen übereinstimmten, und sich deshalb auf die eigenen verlassen.

Red Bulls Beweise wohl nicht kräftig genug

Dies ist aber nur erlaubt, wenn berechtigte Zweifel an den Messdaten bestehen würden. Red Bull konnte dies offensichtlich nicht beweisen. "Wenn sie sich das Recht herausnehmen, sich nicht an die Anweisungen des Schiedsrichters zu halten, dann müssen sie schon sehr gute Beweise liefern, dass der Sensor nicht korrekt gearbeitet hat. Ihre angeblichen Beweise haben niemanden überzeugt", so FIA-Anwalt Sebastien Bernard.

Wie durchgesickert ist, hat Ricciardos Bolide fast während des gesamten Rennens - nur nicht während der Safety-Car-Phase - die erlaubte Durchflussmenge von 100kg/h überschritten. Dadurch konnte der Australier um etwa 0,4 Sekunden pro Runde schneller fahren als Konkurrenten.

Die für den österreichischen Rennstall gibt es aber nicht. Eine Urteilsbegründung soll im Laufe der Woche folgen.

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