Red Bull mit Renault nach Qualifying auf Kriegsfuß

Bild: Reuters

2,002 Sekunden betrug der Rückstand von Daniel Ricciardo im Qualifying für den Grand Prix von Australien auf Polesetter Lewis Hamilton. Red Bull macht Motorenpartner Renault für das schlechte Abschneiden verantwortlich. Eine größere Verbesserung ist aber erst zur Saisonmitte zu erwarten.

2,002 Sekunden betrug der Rückstand von . Red Bull macht Motorenpartner Renault für das schlechte Abschneiden verantwortlich. Eine größere Verbesserung ist aber erst zur Saisonmitte zu erwarten.

Mehr als Rang sieben war für Ricciardo in der Qualifikation nicht drinnen. "Es ist zwar nur der siebte Platz, aber so wie das Wochenende bisher verlaufen ist, können wir damit zufrieden sein", meinte der Lokalmatador. Auch nach dem erzwungenen Motorenwechsel war der RB11 nur schwer fahrbar.

So war zu beobachten, dass die Vorderreifen beim Anbremsen blockierten, während die Hinterräder noch anschoben. "Die Fahrer sagen, in einem Moment geht gar nichts, dann geht wieder alles. Die Reifen drehen durch, das Gaspedal ist am Kurvenausgang nicht zu kontrollieren", erklärte Teamchef Christian Horner. Zusätzlich kämpfte Ricciardos Teamkollege mit Getriebeproblemen und kam über Rang 13 nicht hinaus.

Schon am Freitag kritisierte Motorsportchef Helmut Marko heftig Motorenpartner Renault. Grund dafür war, dass der Motor in Ricciardos Bolide schon nach 50 Kilometern irreparabel beschädigt war. Da in dieser Saison nur vier Antriebseinheiten verwendet werden dürfen, drohen dem Australier zum Saisonende Strafen.

Da auch die Performance des Aggregats nicht passt, droht Red Bull eine weitere schwierige Saison. Die Weiterentwicklung des Motors ist zwar während der Saison erlaubt, Renault plant den nächsten großen Entwicklungsschritt aber erst für die Saisonmitte. Red Bull pocht nun auf eine schnellere Umsetzung.

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