Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat nach den Problemen von Red Bull Racing bei den jüngsten Testfahrten davor gewarnt, den österreichischen Rennstall schon abzuschreiben. "Ich bin vorsichtig damit, ein Team, das in den vergangenen Jahren gewonnen hat, aus dem Kreis der Hauptkonkurrenten zu streichen", sagte der Italiener.
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali hat nach den Problemen von Red Bull Racing bei den jüngsten Testfahrten davor gewarnt, den österreichischen Rennstall schon abzuschreiben. "Ich bin vorsichtig damit, ein Team, das in den vergangenen Jahren gewonnen hat, aus dem Kreis der Hauptkonkurrenten zu streichen", sagte der Italiener.
Der Rennstall des vierfachen deutschen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel kam in vier Tagen auf nicht einmal 100 Kilometer.
Starken Gegner nicht totsagen
Ob dies beim Saisonbeginn ein Problem für Red Bull sein könnte, hängt nach Ansicht von Domenicali von den Gründen ab. "Wenn sie es erkannt haben, können sie die verlorenen Kilometer leicht nachholen", glaubt der Italiener. "Wir können uns in zwei Wochen wiederfinden und sagen, dass sie alle ihre Schwierigkeiten gelöst haben und Favorit auf den Titel sind. Vorsicht, einen so starken Gegner schon totzusagen."
Mit den ersten Tests für den neuen Ferrari zeigte sich Domenicali zufrieden. "Ich denke, dass wir richtig gestartet sind", sagte der 48-Jährige der Sporttageszeitung. "Mit komplett anderen Rahmenbedingungen als in den vergangenen Jahren brauchten wir Bestätigungen für die wichtigen Parameter, und die haben wir bekommen."