Die DTM ist auf der Suche nach neuen Herstellern. Boss Gerhard Berger könnte bei Red Bull fündig geworden sein. Die "Bullen" planen ein Engagement.
DTM-Boss Gerhard Berger plant die Zukunft der Rennserie. Mit Saisonende zieht sich Mercedes aus der DTM zurück. Audi und BMW bleiben übrig. Nun werden neue Hersteller gesucht. Als heißer Kandidat gilt Red Bull. Der Energydrink-Hersteller möchte mit Aston Martin einsteigen, wie motorsport-total.deberichtet.
Nach einem Übergangsjahr 2019, in dem bloß Audi und BMW übrig bleiben, will sich die Rennserie ab 2020 neu aufstellen. Da wäre Red Bull genau der richtige Partner. Obwohl die "Bullen" ihr Engagement als DTM-Sponsor erst 2017 wegen mangelnder Attraktivität beendet hatten.
Aston Martin mit Honda-Motor?
Mit HWA soll ein Partner mit langjähriger Erfahrung an die "Bullen" gebunden werden. Das Unternehmen baute zuletzt die Chassis für Mercedes. "Wir haben 19 Jahre am Stück solche Autos gebaut. Wir haben alles, was man dafür braucht. Es wäre unser Tagesgeschäft, so etwas nochmal zu machen. Dafür muss eine Finanzierung, also ein Kunde da sein", so Geschäftsführer Ulrich Fritz.
Der Motor für den Aston Martin könnte vom neuen Formel-1-Partner Honda kommen. Die Japaner bauen bereits für die Super-GT-Serie vergleichbare Triebwerke.
Klar ist jedenfalls: Fix ist noch nichts beschlossen. Doch das könnte schnell gehen. Gerüchten zufolge könnte Aston Martin schon beim nächsten DTM-Rennen im englischen Brands Hatch das Engagement bekanntmachen. Gespräche werden auch mit Maserati und Lexus geführt. (wem)