Red Bull Salzburg feierte am Dienstag im Halbfinale des ÖFB-Cups einen 2:0-Sieg beim SV Grödig. Für die späte Entscheidung sorgten Nils Quaschner (74.) und Marcel Sabitzer (78.).
Nur 1.890 Zuschauer wollten sich das Salzburger Derby im Cup-Halbfinale auch im Stadion ansehen. Bei miesem Wetter entwickelte sich auch anfänglich eine eher zähe Partie. Grödig setzte auf eine kompakte Defensive und hatte damit zunächst gegen Salzburg, wo Top-Torjäger Jonatan Soriano wegen einer Verletzung fehlte, gute Karten. Die "Bullen" waren zwar das spielbestimmende Team, die großen Chancen schauten aber nicht heraus. Außerdem lieferte Grödigs Goalie Cican Stankovic einige Glanzparaden ab.
Umstrittenes Führungstor
Im zweiten Durchgang änderte sich zunächst nichts am Spielgeschehen. "Es hat ein bisschen lange gedauert, bis das erste Tor gefallen ist, aber es war nur eine Frage der Zeit", meinte Hütter nach der Partie in "ATV". In der 74. Minute blieb zunächst Venuto in der Salzburger Verteidigung hängen und anschließend, laut Grödig-Trainer Michael Baur hatte sich der Stürmer verletzt, am Boden liegen. Salzburg spielte schnell in die Spitze auf den eingewechselten Quaschner. Der traf zunächst die Stange, Christoph Martschinko versuchte zu klären, schoss aber gegen die Querlatte. Der Ball landete erneut bei Quaschner, der das Leder dann - ebenfalls mit Alukontakt - über die Linie drückte.
Vom Gegentor geschockt fingen sich die Hausherren nur vier Minuten später einen Konter ein. Peter Ankersen lieferte die Vorlage für Sabitzer, der zum 2:0-Endstand einnetzte. "Im Endeffekt war es ein hartes Stück Arbeit. Der Sieg war meiner Meinung nach aber hochverdient, denn wir waren spielerisch klar überlegen", meinte der Flügelstürmer. "In Klagenfurt wollen wir noch einen draufsetzen."
Das Finale im Wörthersee Stadion findet am 3. Juni statt. Der zweite Finalist wird am Mittwoch () zwischen dem WAC und der Wiener Austria ermittelt.