Referee Schüttengruber als Mattersburger Buhmann

Bild: GEPA pictures/ Christian Ort

Nach dem klaren 3:0-Heimerfolg von Rapid Wien über den SV Mattersburg stand vor allem Referee Manuel Schüttengruber im Mittelpunkt. Denn die schwache Leistung des oberösterreichischen Unparteiischen sorgte für Gesprächsstoff. Der Schiedsrichter gab ein korrektes Mattersburger Tor nicht und enthielt den Burgenländern einen Strafstoß vor.

Nach dem klaren stand vor allem Referee Manuel Schüttengruber im Mittelpunkt. Denn die schwache Leistung des oberösterreichischen Unparteiischen sorgte für Gesprächsstoff. Der Schiedsrichter gab ein korrektes Mattersburger Tor nicht und enthielt den Burgenländern einen Strafstoß vor. 

Obwohl Rapid gehörig Druck gemacht hatte, köpfte Thorsten Röcher die Mattersburger in der 36. Minute vermeintlich in Front. Der Referee gab den Treffer jedoch nicht, entschied auf ein Stürmerfoul gegen Szanto. Im zweiten Durchgang gab Schüttengruber nach einem Hofmann-Tackling im Strafraum keinen Elfmeter (61.). Dazwischen hatte Schüttengruber im Live-TV-Bild klar zu sehen auf dem Weg in die Kabine den drohenden Finger gegen Mattersburg-Coach Ivica Vastic erhoben. 

"Es ist schwer, wenn diese Szenen nicht richtig entschieden werden. Die waren beim Stand von 0:0. Das hätte meine Mannschaft gepusht", so Vastic nach dem Spiel im "Sky"-Interview. Auch Rapid-Coach Mike Büskens sah die Szenen kritisch. "Es gibt Schiedsrichter, die pfeifen und manche nicht", fügte aber hinzu: "Diskutieren wir auch, wenn es Entscheidungen gegen uns gibt?" 

Den verdienten Erfolg des Rekordmeisters wollte Vastic jedoch nicht infrage stellen. "Rapid war spielerisch besser. Da braucht man nicht drüber diskutieren. Doch unsere Aktionen waren korrekt." 

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