Referee über Schwab: "Das ist für mich charakterlos"

Referee Muckenhammer nimmt Stellung zu den Mord-Drohungen und kritisiert Rapid-Kapitän Schwab, dass er ihn öffentlich an den Pranger gestellt hat.
Als Schiedsrichter hat sich Dieter Muckenhammer längst ein dickes Fell zugelegt. "Wir bekommen über die sozialen Netzwerke öfter Beschimpfungen oder Drohungen", erzählt der 36-Jährige nach seinem Einsatz im Spiel Altach gegen Sturm im Sky-Interview. "Aber in dieser Art in das etwas Neues."

Muckenhammer bezieht sich damit auf die Morddrohungen gegen seine Person und seinen Kollegen Manuel Schüttengruber, die sie nach Rapids 1:2-Pleite gegen Altach von der E-Mail-Adresse 'schirimafia@oefb.at' erhalten haben. "Pfeift ihr weiter so gegen Rapid, wir es für euch nur noch dieses Weihnachten geben", so der Inhalt der schockierenden Droh-E-Mail.

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CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Gravierende Aussagen von Herrn Schwab"



Zudem nimmt Muckenhammer aber auch die beiden Rapid-Profis Stefan Schwab und Louis Schaub, die ihn öffentlich kritisierten, in die Pflicht. "Für mich waren das schon gravierende Aussagen vom Herrn Schwab, der im Endeffekt am Spielfeld gestanden ist und nichts mitbekommen hat und im TV-Interview sagt, dass ich eigentlich den Videobeweis genommen habe", erklärt Muckenhammer und spricht Klartext: "Das ist für mich charakterlos."

Schaub wiederum hatte im Interview erklärt, "es wäre wichtig, dass die Schiedsrichter die Regeln können. Wir haben jedes Jahr Regelkunde, die Schiedsrichter offenbar nicht." Eine Wortwahl, die Muckenhammer so gar nicht gut heißt. "Man sollte aufpassen, wenn man vor die Medien tritt", so der Oberösterreicher. "Da muss man überlegt antworten."

(red.)

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