Parade feiert 30. Jubiläum

Regenbogenfahne am Rathaus: Wien startet Pride-Monat

Die Regenbogenparade feiert heuer das 30. Jubiläum. Mit dem Hissen der Regenbogenfahne startet die Stadt Wien in den Pride-Monat Juni.
Wien Heute
29.05.2026, 12:50
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Mit einem sichtbaren Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung startete die Stadt Wien nun in den Pride-Monat Juni. Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos), Gemeinderätin Susanne Haase (SP) und Gemeinderat Thomas Weber (Neos) hissten gemeinsam mit Vertretern der Wiener Antidiskriminierungsstelle, der HOSI Wien und der Vienna Pride die Regenbogenfahne vor dem Wiener Rathaus.

30. Jubiläum für Regenbogenparade

Der Juni steht ganz im Zeichen der queeren Community. Bis zum 14. Juni 2026 läuft die Vienna Pride. Am 30. Mai wird der Prater mit dem Community Fest und dem Pride Run Vienna zum queeren Hotspot. Zudem feiert die Regenbogenparade heuer ihr 30-jähriges Bestehen. Unter dem Motto "Sichtbar seit 1996" zieht die Parade am 13. Juni über die Wiener Ringstraße.

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"Pride Monat als sichtbares Zeichen"

"Mit der Hissung der Regenbogenfahne am Wiener Rathaus eröffnen wir auch heuer wieder den Regenbogenmonat Juni. Wir setzen damit ein deutlich sichtbares Zeichen für die Rechte und die umfassende Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, transidenten und intergeschlechtlichen Menschen", so Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (Neos). Gleichzeitig verwies sie auf offene politische Baustellen: "So steht das levelling-up im Antidiskriminierungsrecht und ein Verbot von Konversionsbehandlungen auf der Agenda des Bundes."

"30 Jahre Mut"

SPÖ-Gemeinderätin und LGBTIQ-Sprecherin Susanne Haase erinnerte an die lange Geschichte der Regenbogenparade: "30 Jahre Regenbogenparade bedeuten 30 Jahre Mut, Sichtbarkeit und Zusammenhalt. Dieses Jubiläum erinnert uns daran, dass Fortschritt niemals selbstverständlich ist."

Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling beim Hissen der Regenbogenfahne in der Lichtenfelsgasse.
StadtWien/Markus Wache

Zeichen gegen Diskriminierung

Auch die Wiener Antidiskriminierungsstelle sieht trotz positiver Entwicklungen weiteren Handlungsbedarf. "Das Rathaus mit der Regenbogenfahne zu schmücken ist in Wien nicht nur ein Symbol, sondern auch ein Bekenntnis und ein Zeichen für aktive Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit 365 Tage im Jahr", so WASt-Leiter Wolfgang Wilhelm. Gleichzeitig sei auch in Wien ein internationaler Gegenwind spürbar, der sich unter anderem in mehr queerfeindlichen Übergriffen im öffentlichen Raum zeige.

Stadt fördert Pride Monat

Die Stadt Wien unterstützt auch heuer wieder die Vienna Pride und zahlreiche Projekte im Rahmen des Regenbogenmonats. Für den Fördercall "Wiener Regenbogenmonat Juni" stehen erneut 50.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden unter anderem das "Queer Legends Festival 2026", der "Tuntathlon 2026", das "Queering Favoriten Straßenfest", das Projekt "Resilience in Community" sowie die "Queer Pride Walks 2026".

Fahne sorgt für Sichtbarkeit

HOSI-Wien-Generalsekretärin Lisa Hermanns betonte die Bedeutung öffentlicher Sichtbarkeit: "Sichtbarkeit, wie diese Fahne am Rathaus, ist wichtig für queere Menschen, um sich im Alltag sicherer zu fühlen. Auf diese Sichtbarkeit muss jedoch auch politische Verbesserung folgen."

{title && {title} } red, {title && {title} } 29.05.2026, 12:50
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