Am Samstag wird es in der Wiener Innenstadt eng: Wegen der Regenbogenparade kommt es zu umfangreichen Sperren am Ring und am Franz-Josefs-Kai. Autofahrer müssen sich auf erhebliche Verzögerungen rund um die Wiener City einstellen, bis zu 300.000 Besucher werden erwartet.
Bereits ab etwa 8 Uhr früh wird der Ring zwischen Oper und Franz-Josefs-Kai für den Verkehr gesperrt. Gegen Mittag startet die Regenbogenparade, danach werden abschnittsweise auch der restliche Ring sowie der Franz-Josefs-Kai für Fahrzeuge nicht mehr passierbar sein.
Die Veranstalter rechnen mit rund 300.000 Teilnehmern. Die Parade zieht traditionell über die Wiener Ringstraße und zählt zu den größten Demonstrationen des Landes. Auch wenn Querungen des Rings grundsätzlich möglich bleiben sollen, müssen Fußgänger und Autofahrer mit längeren Wartezeiten rechnen.
Für den Individualverkehr werden großräumige Umleitungen eingerichtet. Die offizielle Ausweichroute führt über die Zweierlinie und verbindet den Donaukanal mit Heumarkt, Schwarzenbergplatz, Karlsplatz und Votivkirche, bevor sie wieder Richtung Donaukanal verläuft.
Verkehrsexperten empfehlen, die Innenstadt am Samstag möglichst zu meiden oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.
Besonders betroffen sind auch Reisende auf dem Weg zum Flughafen Wien. Die Zufahrt über den Franz-Josefs-Kai ist während der Sperren nicht möglich. Der ÖAMTC empfiehlt daher, rechtzeitig mehr Fahrzeit einzuplanen und großräumig über die Stadtautobahnen oder den Handelskai auszuweichen.
Die Veranstaltung soll laut aktuellen Planungen bis etwa 19 Uhr dauern. Erst danach werden die Sperren schrittweise aufgehoben und die betroffenen Straßen wieder für den Verkehr freigegeben.