Der SC/ESC Parndorf spielt nach einem 5:1-Sieg über Gaflenz in der Regionalliga Ost um den Aufstieg in die Erste Liga. Verfolger Horn bezwang den SC Neusiedl mit 3:0 und hat nach 30 Runden ebenfalls 54 Punkte, landet aber wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter Parndorf. Die Burgenländer kämpfen nun in der Relegation gegen den Kärntner Klub St. Andrä/Wolfsberger AC.
Zum Meister in der Regionalliga Ost (Burgenland, Wien, Niederösterreich) krönte sich allerdings der von Ivica Vastic betreute Klub aus Waidhofen an der Ybbs (58 Punkte). Die Niederösterreicher haben aber nicht um eine Lizenz für die Erste Liga angesucht. Auf Platz zwei landeten nach 30 Runden die Amateure der Admira (55 Punkte), die aber aufgrund der neuen Amateurregel nicht aufsteigen dürfen. Parndorf reicht damit Platz drei, um in die Relegation einzuziehen.
Vorletzte Runde entschied Titelkampf
750 Fans sahen heute im Burgenland einen ungefährdeten 5:1-Erfolg des ehemaligen Zweitligisten über Gaflenz. Der SV Horn erreichte einen glanzlosen 3:0-Sieg über Neusiedl und landet hinter Parndorf auf Platz vier. Die am vergangenen Wochenende erlittene 1:2-Niederlage der von Rupert Marko betreuten Niederösterreicher erwies sich damit als titelentscheidend. Parndorf konnte durch den Umfaller noch an Horn vorbeiziehen.
Burgenland oder Kärnten
Parndorf spielt nun in der Relegation am 8. bzw. am 12. Juni gegen St. Andrä/Wolfsberger AC um den Aufstieg in die Erste Liga. Die Kärntner holten in der Regionalliga Mitte hinter Pasching den zweiten Platz und haben sich für die Relegation qualifiziert. St. Andrä hat damit die Chance, als einziger Kärntner Verein in der Bundesliga zu spielen.
Fix nächstes Jahr in der Ersten Liga kicken werden der SV Grödig, Meister der Regionalliga West, sowie die Vienna. Beide Klubs ersparen sich aufgrund des Abstiegs von Austria Kärnten in den Amateurfußball die Relegation.