Reichelt: "Keine Ahnung warum es nicht reicht!"

Österreichs Speed-Herren hadern mit dem Olympia-Super-G – nur die Leistung von Triumphator Matthias Mayer begeistert sie.

Nach der Abfahrt die nächste Abfuhr für Österreichs Speed-Herren? Lange sah es beim Olympia-Super-G in Pyeongchang danach aus. Bis Matthias Mayer kam. Mit Startnummer 15 raste der Kärntner zu Gold. Seine Kollege schnitten weniger gut ab. Vincent Kriechmayr wurde Sechster, Hannes Reichelt belegte Platz elf, Max Franz kam über Rang 17 nicht hinaus. Entsprechend enttäuscht waren die ÖSV-Asse – nur für den Sieger gab es Sonderlob.

"Den Arsch gerettet"

"Ich wusste gleich, dass es nicht reicht", meinte Kriechmayr. "Für ganz vorne braucht man eine bessere Fahrt. Ich war mir aber sicher, dass Matthias vorne mithalten kann, er hat einen tollen Grundspeed – und er hat uns den Allerwertesten gerettet."

Fuß kaputt

Franz meinte: "Ich wollte alles zerstören, das ist komplett in die Hose gegangen. Ich hatte kleine Fehler, habe die Ski nicht auf Zug gebracht. Oben habe ich mir schon gedacht, dass ich eigentlich gleich aufhören könnte. Richtig Scheiße, das muss man so sagen." Auch von ihm gab es Lob für Mayer: "Saugeil, er ist super gefahren, hatte keine groben Schnitzer. Eine tolle Fahrt zum Zuschauen. Dabei hat es ihn in der Kombi so auf den Arsch gehaut, dass er nicht mehr wusste, wie er den Fuß heben soll."

Macht Reichelt weiter?

Hannes Reichelt haderte mit seiner Leistung: "Es fällt mir einfach schwer, hier ins Ziel zu kommen. Keine Ahnung, warum das nicht funktioniert. Gratulation an Matthias. Er ist einfach ein wilder Hunde. Bei einem Großereignis zuschlagen, das verdient Respekt." Ob es für Reichelt die letzten Spiele sind? "Ich weiß noch nicht", meint der 37-Jährige. "Ich muss natürlich schauen, dass ich fit bleibe. Ich habe echt überlegt, noch vier Jahre dranzuhängen."

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