Reichelt wettert gegen die neue Startnummern-Regel

Hannes Reichelt wettert gegen die neue Startnummern-Regel im alpinen Ski-Weltcup. Denn als Zehnter der Abfahrts-Weltrangliste musste der ÖSV-Routinier als Testpilot im Training auf der Saslong in Gröden ran.

-Routinier wiederholt als Testpilot im Training auf der Saslong in Gröden ran. 

"Das ist eigentlich eine Frechheit", ärgerte sich Reichelt vor dem Klassiker in Gröden. Sein Problem: Die Top Ten der Weltrangliste können eine ungerade Nummer zwischen 1 und 19 wählen. Der Beste zuerst. Reichelt muss als Zehnter der Wertung mit der übrig gebliebenen Nummer Vorlieb nehmen. Und das ist die 1. Dass diese Regel auch in den Trainings gilt, stößt dem 36-Jährigen sauer auf.

In den bisherigen Trainings musste Reichelt bereits vier Mal als Erster an den Start. "Ich bin immer der Dodel", beschwerte sich der Speed-Routinier, der stets ohne Erfahrung auf die Piste musste. "So bringst du keine Rotation rein. Wenn du das auslost, erwischt es jeden einmal. So erwischt es mich die zweite Abfahrtswoche in Folge. Und vielleicht in Stanta Catarina auch." 

Reichelts einziger Ausweg ist, den zehnten Rang in der Weltrangliste loszuwerden. "Entweder ich fahr ganz miserabel, um keine Punkte zu machen, oder ich fahr gut, dass ich einen Sprung vorwärts mache." Einen besseren Vorschlag gibt es allerdings nicht. 

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