Sport

Reini Herbst: "Vom Himmel in die Hölle"

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:06

- Slalom-Star Reini Herbst: Zwei Rennen, zwei Stürze - mit neuem Ski und mehr Risiko bläst er zur Aufholjagd - Fünf Rennen in 20 Tagen warten nach Weihnachtsfest: Es gibt nichts Schöneres als glänzende Kinderaugen

39 Sekunden. So lange dauerte bisher die Weltcup-Saison von Reini Herbst (32). Zwei Rennen, zwei Ausfälle: Saublöd, sagt er. Als Spezialist ist das aber so. Vom Himmel in die Hölle ist es nicht weit. Im Vorjahr feierte der Salzburger vier Weltcupsiege, krallte sich die kleine Kristallkugel. Jetzt steht er 46 Tage vor der Ski-WM in Garmisch (D) mit leeren Händen da. Herbstl bleibt positiv. Bei den Klassikern im Jänner kommen meine Verhältnisse. Der Schnee ist nicht so aggressiv, die Hänge dafür steiler. Ernster Nachsatz zu Heute: Das Gewinnen wird immer schwieriger. Es geht nur noch mit vollem Risiko. Für alle Verhältnisse gibt es Spezialisten. In Val dIsere sah es es so aus, als ob ich nicht Ski fahren kann. Dabei passte nur meine Materialabstimmung nicht.

Drei neue Paar Ski und Schuhschnitte hat er zuletzt mühsam im Training herausgetestet. Ein Knochenjob. Jetzt freue ich mich auf Weihnachten, erzählt der zweifache Papa. Mein Bub Felix ist jetzt drei Jahre alt. Es gibt nichts Schöneres, als Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. Martin Huber

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