Sport

Renault blitzt mit Antrag auf Fristverlängerung ab

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:44

Am Freitag um Mitternacht läuft die Frist zur Homologierung der Formel-1-Motoren ab. Danach sind kaum noch Änderungen an den Aggregaten erlaubt. Renault beantragte wegen der Probleme mit dem V6-Turbotriebwerk eine Fristverlängerung, doch Mercedes und Ferrari legten sich quer.

Die Regeln sehen vor, dass nach der Frist nur noch minimale Veränderungen an den Motoren erlaubt sind. Diese Anpassungen dürfen nur noch die Zuverlässigkeit oder die Sicherheit verbessern. Eine Leistungssteigerung ist nicht erlaubt. Mit den versiegelten Triebwerken muss dann die ganze Saison gefahren werden.

Aufgrund der groben hat Renault am Donnerstag einen Antrag auf eine Fristverlängerung eingebracht. Für eine Genehmigung müsste die Formel-1-Strategiegruppe, in der auch sechs Teams vertreten sind, diesen Antrag einstimmig bewilligen. Doch jene Teams, die nicht mit Renault-Motoren ausgerüstet werden (Mercedes, Ferrari, McLaren und Williams), stimmten dagegen. 

Somit muss Renault bei den derzeit laufenden die Probleme lösen. Am 16. März erfolgt der Saisonstart in Melbourne. Neben Red Bull fahren auch Lotus, Toro Rosso und Caterham mit den französischen Aggregaten.

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